Und immer wieder – Diät, Diät, Diät
Sie sind einfach nicht auszurotten: Die Märchen über Erfolgsdiäten in kürzester Zeit.
Gestern erzählte mir eine Bekannte, dass sie nur eine einzige wirksame Diät kenne, die tatsächlich hilft. Sie mache gerade zum Xten Mal ihre Kohlsuppendiät! Und ob ich nicht mitmachen wolle …, ich könne in einer Woche glatt vier Kilo abspecken …, und lecker sei es ja auch …
Jaa? Ist das wirklich lecker? Drei Wochen lang morgens, mittags und abends Kohlsuppe? Nicht, dass ich keinen Kohl mag, im Gegenteil. Ein leckerer Kohleintopf findet bei mir immer wohlwollende Aufnahme! Aber allein der Gedanke daran, dass es tagelang nur Kohlsuppe geben soll, sorgt dafür, dass sich meine Kiefer schon jetzt ganz fest zusammenpressen. Und man bedenke nur die katastrophalen Folgen für die nähere und weitere Umwelt – als ob es nicht schon genug Umweltprobleme durch die Rinderpupserei gäbe. Nein, nein Danke! Wirklich nicht.
Auch wenn Kohl ein wirklich gutes und gesundes Wintergemüse ist, das im Speiseplan auf keinen Fall fehlen sollte – er enthält nun mal nicht alles, was der Körper braucht.
Das beste und bewährteste Rezept zum Abnehmen ist und bleibt einfach: Alles essen, wenig Fett, noch weniger Zucker und ganz viel Bewegung! So wird der Körper mit allem, was er benötigt versorgt, man leidet keinen Hunger und die gefürchteten Heißhungerattacken bleiben auch aus.
Übrigens hat das Einschränken der Fettzufuhr, kombiniert mit mehr Bewegung einen ganz tollen Nebeneffekt, für den allein es sich schon lohnt, seine Ernährung ein wenig umzustellen. Ich fühle mich schon jetzt, nach einer Woche ohne Fett und Zucker, körperlich wesentlich gesünder und fitter! Das drückt sich darin aus, dass ich morgens ausgeschlafener bin, leichter aufstehe, tagsüber nicht so leicht ermüde und vor allen Dingen, bin ich immer gut drauf. Denn eine gesunde Ernährung wirkt sich auch auf das psychische Befinden aus! So ganz nebenbei haben mich auch schon zwei Kilo Gewicht verlassen.
Nachgewiesen deutet ein Hungergefühl übrigens gar nicht immer auf die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme hin, sondern ist oftmals Ausdruck von Durst. Und Durst hat unser Körper viel öfter als uns bewusst ist. Lange bevor wir ein Durstgefühl in Mund und Hals verspüren, plagen sich unsere Organe mit zu wenig Wasser herum. Im Grunde ist der im Mund verspürte Durst, bereits ein Anzeichen für eine beginnende Austrocknung. Auch wenn es mittlerweile fast jeder weiß, dass wir alle viel mehr Trinken sollen, so hapert es doch immer wieder an der Umsetzung. Viele beginnen morgens damit und schon am Vormittag ist der gute Vorsatz vergessen. Erst wenn Stunden später die ersten Durstanzeichen auftreten, fällt es einem dann wieder ein: „Ich wollte doch eigentlich jede Stunde etwas trinken.“

Je nach körperlicher Aktivität können es ruhig zwei bis drei Liter am Tag sein. Und die Ausrede, man könne ja nicht ständig mit drei großen Wasserflaschen spazieren gehen oder gar arbeiten, die gilt nicht. Denn ebenso gut wie Mineralwasser in Flaschen, erfüllt ganz einfaches Leitungswasser diesen Zweck. Unser Trinkwasser ist trinkbar – deshalb heißt es so – und wird sicherlich einer genaueren Qualitätsprüfung unterzogen als so manches Wasser in suspekten Plastikflaschen, die alle möglichen Gifte in das Wasser abgeben.
So, und jetzt überlege man sich einfach einmal, wodurch überhaupt noch ein Hungergefühl entstehen soll, wenn man seinen Magen täglich mit zwei bis drei Liter Wasser beglückt, fünf Obstsorten und Joghurt als erfrischende Zwischenmahlzeiten genießt! Ein gutes Frühstück, das aus Müsli mit verschiedenen Früchten besteht dazu und es kommt garantiert kein Hunger auf. Da schafft man zum Mittagessen kein paniertes Kotelett mehr. Würzig und raffiniert gewürztes Gemüse und Kartoffeln stillen genauso den Sinn nach etwas Herzhaftem. Auch in Kantinen gibt es Salate und Gemüse – man muss nur eines tun, und das ist wahrscheinlich das Schwierigste an der ganzen Abnehmerei. Man muss eine Entscheidung treffen und zu ihr stehen.
Tigerauge
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Tipp:
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Toller Beitrag :clap: Viele Menschen machen den Fehler und fallen auf billige Marketing-Tricks und Werbesprüche wie 30 Kilo in 1 Woche rein :Klugscheisser: Ich rate euch …. Finger weg von “Wunderdiäten”, denn sie halten nicht, was sie versprechen. Im Gegenteil, es ist nachweislich so, dass viele Diäten zu Gewichtszunahme führen! Viel trinken und viel Bewegung ist der erste Schritt zum Traumgewicht!
Ernährung und Psyche beinflussen sich tatsächlich. Wenn man sich gesund ernährt, dann soürt man das: Man fühlt sich fit, man ist aktiver und wird auch weniger oft krank. Früher habe ich mich relativ ungesund ernährt (viel FastFood) und heute achte ich mehr auf eine gesunde und vorallem ausgewogene Ernährung, mit dem Ergebnis dass ich mich einfach besser und wohler fühle! :rolleyes:
Erst einmal möchte ich sagen, dass ich es gar nicht so schlimm finde, wenn man das ein oder andere Kilo zu viel hat. Ich bin ein sehr toleranter Mensch und lege auf Äusserlichkeiten auch gar nicht so viel wert wie manch anderer vielleicht. Dennoch bin ich ebenfalls der Meinung, dass man sich nicht nur mit Junkfood oder ungesunden Sachen ernähren sollte. Mir ist sowieso ein leckerer Salat viel lieber als ein fettiges Schnitzel mit Pommes. Gerade jetzt im Frühling habe ich immer Lust auf einen Salat, frisches Gemüse und Obst.
Jab, Finger weg von “Wunderdiäten” :)
Aber die Wasser-Diät in Kombination mit Gesunder Ernährung funktioniert wirklich gut.