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Auf den Duft kommt es an




Menschen haben im Vergleich zu Tieren ein eher schwaches Riechorgan. Dort wo sich in der menschlichen Nase gerade mal 10 Millionen Sinneszellen tummeln, sind bei einem Hund 125 Millionen dieser Zellen zu finden. Trotzdem suchen und finden wir unsere Partner allein nach dem Geruchssinn. An dem Spruch: „Ich kann dich nicht riechen“ ist viel Wahres dran. Sympathie und Antipathie werden durch den Geruch entscheiden. Auch Orte, an den wir uns wohlfühlen, müssen einen bestimmten Geruch haben.

Letztendlich entscheidet der Geruch auch, mit wem man ins Bett steigt. Mehr noch: Frauen suchen sich die Väter ihrer zukünftigen Kinder instinktiv nach dem Geruch aus. Dreiviertel aller Männer behaupten von sich, sie seien geruchsensibel. Dann stellt man sich als Frau die Frage, warum fangen sie nicht mal beim eigenen Körpergeruch an, sensibel zu sein. Aber wie muss der perfekte Mann riechen, damit er eine Frau erobern kann und vielleicht für Sie „Mr. Right“ ist? -Mr. Right ist eine US Filmkomödie aus dem Jahre 1995.-

Der „holzige“ Mann

Wer sich einen Mann aussucht, der eher auf natürlich-holzige Düfte steht, der kann damit rechnen, einen kernigen Naturburschen ins Bett zu kriegen. Diese Typen stehen auf karierte Holzfällerhemden, derbe Stiefel und einen Fünf-Tage-Bart. Er wird seine Eroberung auf eine einsame Waldhütte entführen und dort höchstpersönlich Fische fangen und das Holz für das Lagerfeuer selbst hacken. Sein Credo lautet: Ein Mann riecht erst nach gutem, wildem Sex wie ein richtiger Mann.

Und beim Sex ist dieser Mann ein echter Macho, frei nach dem Motto: Was mich glücklich macht, macht auch sie glücklich. Frauen die ihre eigenen Wünsche anmelden möchten, haben bei diesem männlichen Mann bald nichts mehr zu melden. Entweder Frau lässt sich auf diesen kernigen Naturburschen ein, oder sie lässt besser die Finger von ihm. Wenn er zum Parfüm greift, dann finden sich garantiert Patschouli und Sandelholz unter den Essenzen. Hat er einmal einen Duft gefunden, dann bleibt er auch dabei.

Der „aromatische“ Mann

Wenn ein aromatischer Mann den Weg einer Frau kreuzt, ist immer eine gewisse Vorsicht geboten, denn diese Männer sind äußerst schwierig. Ein aromatischer Mann riecht nur einen Menschen wirklich gerne: sich selbst. Aber nicht nur das: diese Männer hören sich selbst auch am liebsten reden und können an keinem Spiegel vorbei gehen, ohne sich eingehend darin zu betrachten und zu bewundern.

Er wird seine Freundin in ein teures Gourmet Restaurant einladen und sie nach Strich und Faden verwöhnen, aber auch nur, wenn sie ununterbrochen seinen exquisiten Geschmack lobt. Denn er ist es, der die Speisen und natürlich auch die edlen Weine auswählt. Diese Männer sind egozentrisch und machen auch keinen Hehl daraus. Ihre Nase kann nur die eigenen Pheromone wahrnehmen und nur sie sind ein Genuss für ihre Nase. Beim Duft bevorzugen aromatische Männer Salbei und Rosmarin in der Kopfnote und sie wechseln den Duft sehr oft.

Der „orientalische“ Mann

Dieser Mann ist der sinnlichste Mann, den sich eine Frau vorstellen kann. Er liegt am liebsten den lieben langen Tag im Bett und schnuppert am Kissen seiner Liebsten. Dieser Mann hat eine Vorliebe für Duftkerzen, Räucherstäbchen und schätzt nichts so sehr, wie ein duftendes Schaumbad zu zweit. Aber Achtung, der aromatische Mann benutzt Parfüm als Lockstoff, er möchte damit möglichst viele Frauen ins Bett kriegen.

Auch der französische Kaiser Napoleon war aller Wahrscheinlichkeit nach ein aromatischer Mann. Er hatte ja bekanntlich sehr viele Frauen und es ist ein Spruch von ihm überliefert, der als Beweis für seine Parfümvorlieben gelten könnte. So schrieb der kleine Korse aus einem Feldlager an seine Frau Josephine, die in Paris auf ihn wartete, folgende Worte: „Wasche Dich nicht mehr, ich komme bald zurück.“ Wenn man bedenkt, wie lange damals die Reisen gedauert haben, dann möchte ich mir den „Duft“ der Kaiserin nicht unbedingt vorstellen.

Der „zitronige“ Mann

Dieser Mann ist ein Muttersöhnchen wie es im Buche steht, denn seine Düfte orientieren sich immer wieder an zu Hause. Er schwelgt in Erinnerungen an die Düfte aus der Küche seiner Mama. Frischer Kuchen und Kaffee, das ist es, was ihn wirklich glücklich und auch sentimental macht. Er lebt praktisch in einem Duftparadies der Erinnerungen. Hat er eine Frau, dann wird er sie bitten, Parfüm und Duschgel für ihn auszusuchen.

Für After Shave zum Beispiel haben diese Männer wenig übrig, das brennt zu sehr auf der empfindlichen Haut. Männer, die besonders fruchtige und frische Düfte wie zum Beispiel Bergamotte, Zitronengras oder Orangen bevorzugen, sind in ihrem Herzen ein Muttersöhnchen und Weichei geblieben. Die Frau, die gerne zu Hause und auch im Bett die Hosen anbehalten will, die sollte nach einem zitronigen Mann Ausschau halten, allerdings nur, wenn sie auf Dauer auch mit seiner Mutter konkurrieren kann.

Tigerauge

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2 Antworten zu “Auf den Duft kommt es an”

  1. Miriam sagt:

    Haha, das ist aber ein interessanter und witziger Beitrag. Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. :biggrin: :biggrin: Damit sollte es einer Frau nicht mehr schwer fallen, die Männer richtig einzuordnen. Woher kommen diese Verbindungen zwischen Geruch und Charakter? Gibt es dazu Studien oder ist das einfach nur erfunden?

  2. Tigerauge sagt:

    @ Miram

    Es gibt zum Thema ein sehr gutes Buch „Weil ich dich riechen kann: Der fünfte Sinn und sein Geheimnis“ von der Geruchsexpertin Dr. Rachel Herz.
    Sie beschreibt in ihrem Buch, dass vor allem Frauen auf ihre Nase als Intuition vertrauen können - Männer lassen sich zu oft durch andere Dinge (Augen) ablenken.

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