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Archiv für die Kategorie ‘Lingen’

Spaziergang

Samstag, 16. Januar 2010



Was macht man eigentlich auf einem Spaziergang?

„Du gehst spazieren!?“, fragte mich neulich eine Bekannte in Lingen völlig verständnislos. „Ja, klar, es ist einfach wunderschön, einmal am Tag beim Spaziergang die Seele baumeln zu lassen.“ Sie sah mich ungläubig an: „Das könnte ich nicht, was macht man denn, während man da so herumläuft?“ Ich musste lachen, was für ein Frage!

Als mir dieser kleine Dialog wieder einfiel, war ich gerade auf meinem Morgenspaziergang und mir war Den ganzen Artikel lesen >>

Halloween

Freitag, 30. Oktober 2009




Süßes oder Saures

Noch ein paar Tage, und es ist wieder soweit. In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November feiern wir HALLOWEEN. Dann öffnet sich ein Durchgang in die Welt der Toten, und sie können diese Nacht mit den Lebenden verbringen. Nicht jeder weiß, was es mit diesem Fest nun wirklich auf sich hat.
Ursprünglich wurde dieses Fest von den Katholiken der britischen Inseln gefeiert. Von den Iren wurde dieser Brauch etwa 1830 in die USA gebracht und ist dort zu einem der wichtigsten Volksfeste für Kinder und Erwachsenen geworden. Ungefähr 800 Jahre n. Chr., wurde der 1. November, also der Tag nach dem 31. Oktober, von Papst Gregor IV, zum Feiertag ‚Allerheiligen’ernannt und ist somit zum christlichen Brauch geworden. Es war nicht schwer, die Menschen von der neuen Religion zu überzeugen und sie dazu zubewegen das Christentum anzunehmen. Dennoch wollten sie an den heidnischen Bräuchen festhalten.

Der eigentliche Name Halloween entstand im 16. Jahrhundert. Er wurde von der protestantischen Kirche unter dem Namen All Hallowed Evening eingeführt. Um die Gläubigen vor etwaigen Sünden zu bewahren, wurde die Halloween-Nacht kurzer Hand christianisiert. Man glaubte nun die heidnischen Bräuche seien bekämpft.

Im keltischen Kalender wurde dieser Tag als Jahreswechsel symbolisiert. Mit riesigen Feuern verabschiedeten die Menschen den Sommer und bereiteten sich auf den Winter vor. Sie dank-ten der Göttin des Sommers für die eingebrachte Ernte. Vor Einbruch der Winterzeit wurde die Göttin von dem keltischen Gott der Toten, abgelöst.
Nach keltischem Glauben ist es den Geistern der Toten in der Halloween-Nacht möglich, sich unter die Lebenden zu mischen. So können für eine Nacht in der Nähe ihrer Verwandten verweilen. Da man annahm die Seelen der Toten würden sich für ein Jahr einen neuen lebenden Träger suchen, bot man ihnen allerlei Leckereien an, um sie von dieser Absicht abzuhalten.
Durch die vielseitigen Kostümierungen von Hexen, Zombies, Vampire, Skeletten und Ähnliches, konnte man die Lebenden von den Toten nicht unterscheiden.

Aus Irland stammt auch der Brauch ausgehöhlte beleuchtete Kürbisse aufzustellen, in denen man zuvor Gesichter hineingeritzt hatte. Sie wurden als Schutz vor die Haustüre gestellt, um die Seelen der Toten zu erschrecken und von den Lebenden fernzuhalten. Die Amerikaner kehrten zum alten Brauchtum der Halloween-Nacht zurück. In den letzten Jahren hat sich dieses Brauchtum in Deutschland erheblich ausgebreitet. Überall werden die Gruselpartys gefeiert. Kinder und Erwachsene haben ihre Freude gleichermaßen daran. Sie feiern gemeinsam mit den Verstorbenen und geben ihnen die Möglichkeit in der Nähe ihrer Verwandten zu sein. Im europäischen Raum wird das Fest eher fröhlich als gruselig gefeiert.
Wenn man in dieser Nacht jedoch einer verkleideten Person begegnet, kann man sich schon fürchten.
An diesem Abend stehen die Türklingeln nicht still. Kinder in allen möglichen Verkleidungen ziehen durch die Gegend von Haus zu Haus, von Tür zu Tür und verlangen Wegzoll. Entweder es gibt „Süßes“ oder sie geben „Saures“. Legen Sie sich sicherheitshalber einen Vorrat an Süßigkeiten an. Denn es kann ohne Weiteres passieren, dass die Türen und Fenster mit Schutz beschmiert werden oder die Kinder sich einen anderen Streich einfallen lassen. Inzwischen hat das Fest mit seinem Ursprung fast nichts mehr zu tun.

So kann ich Ihnen nur noch den Rat geben: Seien Sie auf der Hut, schauen Sie sich die Gestalten genau an die Ihnen in dieser Nacht begegnen, damit Sie nicht an den Falschen geraten. Und nun viel Spaß und eine schaurige, gruselige Nacht!

So, nun etwas zu:

„Hallo Wien (Halloween) in Brögbern - Lingen.“

Ich lebe recht zurückgezogen auf dem Lande, in Brögbern - Lingen. Das hat den Vorteil, dass ich mehr freien Raum und frische Luft um mich herum habe, als Stadtmenschen in Lingen. Es hat aber auch den Vorteil, dass ich nicht immer alles mitbekomme, was in Lingen, an diversen Veranstaltungen, Festen und Vergnügungen mit Rumtata angeboten wird. Hin und wieder gerät dieser Vorteil jedoch zum Nachteil. So ist es nicht verwunderlich, dass ich vor einigen Jahren in ein dickes Fettnäpfchen getreten bin, weil mich wieder einmal, ein aus den USA herübergestreamtes Ritual, nicht erreicht hatte.
Eines Tages – es war schon Herbst – klingelte es an der Haustür. Ich öffnete und vor mir stand ein junger Mann – gut zwei Köpfe größer als ich. Das war zwar ungewöhnlich aber noch in Ordnung.
„Moin, …“, sagte ich, und wollte mich erkundigen, was ich für den……

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Tigerauge



Lingen/Broegbern

Sonntag, 04. Oktober 2009



Brögbern und die Tratschtante.

Was ist schneller, die Tratschtante oder das Internet?

In unserer Straße, hier in Lingen Brögbern, ist es die Frau Sabbelhaus. Wenn sie auftaucht, gerate ich neuerdings in Panik, denn ihr entkommt man einfach nicht, ist regelrecht ausgeliefert.

Als ich heute meinen Spaziergang in Brögbern machte, stürmte sie auf mich zu: „Herr Kues“ kreischte sie entzückt „dass ich Sie hier treffe – wie geht es Ihnen, ich komme grad aus der Sparkasse und was glauben Sie, da spricht mich der Leutenbach an. Sie wissen schon, der mit der Narbe über dem Auge, keine Ahnung, woher er sie hat, da gibt’s ja Gerüchte, wegen seiner Frau und so, aber egal - Sie haben zwei Minuten Zeit, nicht wahr? Sie hätten sehen müssen, wie der aussah, die Haare, ich sag ihnen, die haben mindestens sechs Wochen kein Wasser, und Shampoo gesehen. Also, wie der Den ganzen Artikel lesen >>

SAPS-Lingen

Sonntag, 20. September 2009



SAPS aus Lingen im Emsland, die Oldie Rock-Band.

SeitenAufPrallSchutz
- S A P S -

Manchmal erledigt sich die Suche nach einem passenden Namen für eine Band ganz von allein. So jedenfalls war es bei SAPS, der Lingener Oldie Rock-Band mit Kultstatus. SAPS ist die Abkürzung für den eigentlichen Namen, der während eines Auftritts in einer Autowerkstatt ins Leben gerufen wurde. Direkt über der Band hing ein Schild mit der Aufschrift: Der neue …(Automarke) jetzt mit “Seitenaufprallschutz”. Da sich die Lingener Jungs bis dato selbst noch keinen Namen gegeben hatten, übernahmen die Gäste dies für sie. Bald wusste jeder, dass hinter dem Bandnamen „Seitenaufprallschutz“, die Musiker Maria Orlov, Dieter Lloyd, Renè Lager, Gotthard Kruk, Otto Süsens, Ralf-M. Woitek und Albert Rothlübbers steckten. Das heißt, so ganz richtig ist das nicht, denn dies ist ja die heutige Besetzung. Den ganzen Artikel lesen >>

Lingen Olle Piepen

Dienstag, 15. September 2009



“Olle Piepen” wird ein Jahr alt!

Am 16. September 2009 besteht “Olle Piepen” genau ein Jahr.

Der erste Artikel: “Nicht nur in Lingen, es (f)liegt was in der Luft …” beschäftigte sich mit einem Thema, passend zu Jahreszeit: Grippe und Erkältungen. Gesundheit ist eines der wichtigen Themen, die mir am Herzen liegen. Hier in besonderem Maße die Gesundheit der heranwachsenden Jugendlichen. Deshalb gab und gibt es auch immer wieder Artikel, die sich mit einer hochexplosiven Entwicklung beschäftigen. Alkoholmissbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das leider in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche in den Ruin zieht, bevor sie überhaupt eine Chance auf ein gutes Leben erhalten haben. Dafür gibt es Gründe und die aufzudecken und ins öffentliche Den ganzen Artikel lesen >>

Lingen-Armut

Donnerstag, 10. September 2009



Armut geht uns alle an

Was als schnelle Hilfe und menschliche Geste, mit Eröffnung der ersten “Tafel” in Berlin 1933 entstand, hat sich zu einem der größten Sozialprojekte der Bundesrepublik gemausert. Kaum eine Firma kann einen so rasanten Anstieg an Tochtergesellschaften verzeichnen. Leider. Denn der Vergleich darf so eigentlich gar nicht herangezogen werden. Die “Tafeln” sollen Hunger und Armut lindern. Eine Erfolgskarriere dieser Einrichtungen ist aber keine Zeichen von Wachstum und Wohlstand, sondern im Gegenteil, stellt es einer Gesellschaft ein übles Armutszeugnis aus. Den ganzen Artikel lesen >>

Enduro-Rennen Broegbern/Lingen

Dienstag, 01. September 2009



Robert Koop lobt einen fundamentalen Beitrag auf “Olle Piepen”

Olle Piepen sagt: “Danke”

Wir freuen uns außerordentlich, dass Herr Robert Koop ganz offensichtlich zu den fleißigen und regelmäßigen Lesern von “Olle Piepen” gehört. Noch mehr freuen wir uns, dass ihm unsere Themen und Texte offensichtlich so gut gefallen, dass er einen Teil davon - schwuppdiewupp - auf seine eigene Seite kopiert. Dabei macht er sich nicht einmal die Mühe, den Inhalt mit eigenen Worten wiederzugeben. Glatte zwanzig Prozent eines urheberrechtlich geschützten Textes hat er sich von “Olle Piepen” abgekupfert und ohne mit der Wimper zu zucken, auf http://robertkoop.wordpress.com unter der Überschrift “Rahmen” veröffentlicht. Den ganzen Artikel lesen >>


Alfred Kues / Tigerauge 2008 Lingen/Brögbern im Emsland