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	<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:29:26 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Lohnsteuer- oder Einkommensteuererklaerung</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 06:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

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		<description><![CDATA[Steuererklärung fertig?

Bestimmt werden einige eifrig nicken und stolz verkünden: „Längst erledigt, schon im Januar!“ Diese Glücklichen! Viele andere Menschen aber verziehen ihr Gesicht, weil allein der Gedanke an die Lohnsteuer- oder Einkommensteuererklärung ihnen heftiges Unwohlsein bereitet. So wird das Vorhaben dann auch von einem auf das andere Wochenende verschoben und vertagt. Es ist aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Steuererklärung fertig?</strong></h3>
<p>
Bestimmt werden einige eifrig nicken und stolz verkünden: „Längst erledigt, schon im Januar!“ Diese Glücklichen! Viele andere Menschen aber verziehen ihr Gesicht, weil allein der Gedanke an die Lohnsteuer- oder Einkommensteuererklärung ihnen heftiges Unwohlsein bereitet. So wird das Vorhaben dann auch von einem auf das andere Wochenende verschoben und vertagt. Es ist aber auch ein Kreuz, vor allem für Menschen, die sich sonst kaum mit Formularen und dem Zuordnen von Belegen und Rechnungen beschäftigen. Für sie ist schon das sorgfältige Abheften der einzelnen Papiere ein fast unlösbares Problem. Einige haben deshalb eine Schublade oder einen Karton, in den das ganze Jahr <span id="more-2085"></span>über zunächst alles an hereinkommenden und hinausgehenden Papieren abgelegt wird. Die Schublade füllt sich von Monat zu Monat mehr und schon bald erscheint sie nicht mehr als hilfreiche Ablage, in der die bevorstehenden Qualen verschwinden, sondern eher als eine wachsende Bedrohung, die bei jedem Öffnen daran erinnert, dass der Tag kommen wird, an dem man sich mit jedem einzelnen Beleg ausgiebig beschäftigen muss.</p>
<p>Dabei ist es gar nicht so schwer ein wenig Ordnung in die Sache zu bringen. Schon drei Ordner können helfen, Zeit und Frust zu sparen. Ordner sind nicht teuer und die Quittung nach ihrer Anschaffung, kann gleich in den ersten Ordner geheftet werden. Geben Sie den Ordnern Namen, die einfachste Möglichkeit ist die Bezeichnung mit „Ausgaben“ für Rechnungen, die Sie bezahlt haben, „Einnahmen“ für alles, was ihnen zugeflossen ist. Den dritten Ordner kennzeichnen Sie mit „Konto“ und heften dort Ihre Kontoauszüge ab. Wichtig ist, dass diese Ordner jederzeit griffbereit stehen und nicht erst umständlich aus dem Wohnzimmerschrank gekramt werden müssen, um eine Rechnung oder einen Kontoauszug abzuheften. Wer so weit ist, der braucht nur noch ein wenig Disziplin, um grundsätzlich jede Rechnung, die ins Haus flattert, sofort abzuheften. Legen Sie sich zu den Ordnern einen Locher, damit Sie gar nicht erst in Versuchung kommen zu sagen: „Ach die Rechnung ist nicht gelocht, da mach ich das später &#8230;“. Eventuell kann auch ein kleiner Tacker hilfreich sein, um mehrseitige Dokumente zusammenzuheften. Das ist aber kein Muss. </p>
<p><img alt="" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Steuern.jpg" title="" class="aligncenter" width="400" height="267" /></p>
<p><strong>Oberste Priorität hat das Gebot: „Tue es gleich!“</strong><br />
Heften Sie alles ab, was mit Ein- und Ausgaben zu tun hat. Egal, wie klein die Quittung ist und egal, ob Sie sich darüber im Klaren sind, ob ein Beleg überhaupt für Ihre Steuererklärung relevant ist. Das kann später geklärt werden. Es ist wesentlich einfacher, eine Quittung am Ende des Jahres zu entsorgen, als sie stundenlang zu suchen. Ist ein Beleg zu klein, kann man ihn auf ein DIN-A4-Blatt kleben und so sauber abheften. Wenn Sie sich daran halten, alles sofort in die Ordner zu sortieren, haben Sie am Ende des Jahres keinen Wust von zerknülltem Papier in einer vollgestopften Schublade, sondern bereits chronologisch geordnet alle relevanten Zahlen für Ihre Steuererklärung. Die Belege, die Sie ihrem Lohnsteuerantrag beilegen wollen, sollten Sie kopieren, bevor Sie die Originale aus der Hand geben. Sicher ist sicher. </p>
<p>Noch mehr Zeit und Frust lässt sich einsparen, wenn man sich wöchentlich oder monatlich, zehn Minuten nimmt, und die Daten aller Belege in eine Tabelle einträgt, die am Ende nur zusammengerechnet werden muss. Das geht mit dem PC am Einfachsten, weil er seinem Benutzer auch das Zusammenrechnen abnimmt, ist aber auch in einem Büchlein und handschriftlich genauso effektiv.</p>
<p><strong>Einen ganzen Tag Zeit gespart!</strong><br />
Ist das Jahr um, stehen Sie ab sofort nicht mehr vor einer überquellenden Schublade, deren Inhalt zu sortieren, schon einen ganzen Sonntag beansprucht. Nehmen Sie einfach Ihre Tabellen zur Hand, übertragen Sie die Ergebnisse in die entsprechenden Steuerformulare, legen Sie die Quittungen bei, vergessen Sie nicht, das Ganze zu unterschreiben und geben Sie Ihren Antrag beim zuständigen Finanzamt ab. Noch bequemer funktioniert das Ganze, wenn Sie Ihre Steuererklärung komplett online ausführen. Sämtliche Formulare können Sie sich mit dem ELSTER-Programm downloaden, am PC ausfüllen und direkt ans Finanzamt schicken. Notwendige Belege müssen allerdings auch bei dieser Variante noch direkt ans Finanzamt geschickt werden. Dennoch, diese Variante ist komfortabel und mit der Ordnerhilfe, zwar immer noch keine Arbeit, auf die man sich freut, aber eine enorme Zeitersparnis.</p>
<p>Tigerauge<br />
<br />
<strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/die-scheibenwischanlage/">Die Scheibenwischanlage</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/emanzipation-in-lingen/">Emanzipation in Lingen</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/haustiere/">Haustiere</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/immobilien-lingen-emsland/">Immobilien-Lingen-Emsland</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/vorurteilsvirus/">Vorurteilsvirus</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eltern</title>
		<link>http://www.ollepiepen.de/Blog/eltern/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 06:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[



 „Was tun, wenn Oma oder Opa nicht mehr allein zurechtkommen?“

Warum werden so viele alte Menschen abgeschoben in ein Heim? Wären nicht viele von ihnen in ihren Familien besser aufgehoben? Kaum werden sie alt und gebrechlich, fällt in vielen Familien das Wort „Altenheim“. Eltern und Kinder tun deshalb gut daran, sich frühzeitig und in gesunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
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</p>
<h3><strong> „Was tun, wenn Oma oder Opa nicht mehr allein zurechtkommen?“</strong></h3>
<p>
Warum werden so viele alte Menschen abgeschoben in ein Heim? Wären nicht viele von ihnen in ihren Familien besser aufgehoben? Kaum werden sie alt und gebrechlich, fällt in vielen Familien das Wort „Altenheim“. Eltern und Kinder tun deshalb gut daran, sich frühzeitig und in gesunden Tagen über das Thema: „Wenn ich einmal nicht mehr kann &#8230;“ zu unterhalten und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.<br />
In manchen Familien sind beide Partner berufstätig und können es sich nicht leisten, eine der <span id="more-2076"></span>Tätigkeiten aufzugeben, ohne selbst in eine schwierige Lebenssituation zu geraten. Dennoch lohnt es sich, über die Möglichkeit der Hauspflege nachzudenken, wenn die Räumlichkeiten vorhanden sind. Denn auch für die Pflege zu Hause bietet der Staat finanzielle Anreize und einen Ausgleich, wenn eine Person wegen der Pflege eines Angehörigen, nicht arbeiten gehen kann. Es könnte sogar die bessere Lösung für einige Betroffene sein, denn, wenn Oma oder Opa sich mit einem Beitrag aus der Rente beteiligen können, weil sie z. B. keine Miete mehr für eine eigene Wohnung bezahlen müssen, können die beiden Generationen eine Symbiose eingehen, in der jeder zu seinem Recht kommt.<br />
Eine Heimunterbringung lässt sich oft jahrelang hinauszögern, wenn Familien Verantwortung für alternde Angehörige übernehmen. Nicht immer sind Pflegebedürftige in verwirrtem Zustand oder benötigen Fachpersonal zur Betreuung. Solange ein Mensch sich noch allein fortbewegen kann - mit oder ohne Gehilfe, besteht die Pflege oft nur aus kleinen Dingen, wie Einkaufen, Putzen, Essen zubereiten oder einige hilfreiche Handreichungen beim Baden oder Duschen. Das sind Ereignisse, die ohnehin stattfinden und nur wenig Mehrarbeit bedeuten.<br />
Das Wichtigste - auch für die geistige Gesundheit alter Menschen - ist das Zusammensein mit vertrauten Personen, das Eingebettetsein in die Familie, das Teilnehmen am Alltagsgeschehen. Als alter Mensch möchte man seine Enkelkinder aufwachsen sehen und auch sie in ihrer Entwicklung ein Stück weit begleiten, ohne noch die Verantwortung für Kinder tragen zu müssen. Nichts ist förderlicher für die geistige und körperliche Gesundheit, wie die vertraute Umgebung mit Menschen, die immer zu ihrem Leben gehörten, und die Beschäftigung mit dem aktuellen Alltagsgeschehen. Je nachdem, zu welchen Leistungen ein Mensch noch in der Lage ist, freuen alte Menschen sich, wenn sie die eine oder andere Arbeit im Haushalt erledigen und die Familie damit entlasten können. Sei es das Schälen von Kartoffeln, das Blumengießen oder einfach nur die gemütliche Teestunde, in der aus alten Zeiten Geschichten und Erfahrungen zum Besten gegeben werden.<br />
<img alt="" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Haende.jpg" title="" class="aligncenter" width="400" height="260" /><br />
Die jetzigen Alten haben in ihren besten Jahren auf Vieles verzichten müssen, um ihre Kinder aufziehen zu können, und fanden sich in weitaus dramatischeren Situationen ohne ausreichende Unterstützung von staatlicher Seite. Zu ihrer Zeit war es dennoch selbstverständlich, dass man sich um seine alten Eltern kümmerte, solange es möglich war. Und dabei half die ganze Familie. Heute sollen sie diese Erfahrung nicht mehr machen dürfen? Eltern solange wie möglich zu Hause zu pflegen, ist vermutlich die letzte Gelegenheit für Kinder, ihren Eltern für alles zu danken und ihnen die gleiche Sicherheit und Geborgenheit zurückzugeben, wie sie sie ihren Kindern gegeben haben, als diese noch klein und hilflos waren. Und genau das ist man, wenn man alt ist und die Kräfte schwinden. Man fühlt sich hilflos und ausgeliefert und alles Fremde kann tiefe Ängste auslösen.<br />
Aber auch die „Alten“ müssen ihr Teil dazu beitragen und sich in ihre neue Lebenssituation einfügen. Wer gern von seinen Kindern betreut oder gepflegt werden möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er zwar in der Familie lebt und ein Teil von ihr ist, aber nicht mehr das Oberhaupt. Das zu akzeptieren fällt nicht leicht, besonders jenen Menschen nicht, die ihr Leben lang sehr selbstständig und unabhängig gewohnt waren zu agieren und zu entscheiden. Dennoch: Jede Generation hat ihren eigenen Lebensstil und ihre Überzeugungen. Das müssen alte Menschen respektieren, so wie sie es früher von ihren Kindern erwartet haben. Funktionieren kann ein gemeinsames Leben der Generationen nur, wenn Toleranz und Vertrauen an erster Stelle stehen.<br />
Nicht zuletzt ist das eigene Verhalten seinen Eltern gegenüber, ein prägendes Vorleben für die eigenen Kinder, die eines Tages ebenfalls vor der Frage stehen: „Was machen wir, wenn Mama und Papa nicht mehr können &#8230;“</p>
<p>Tigerauge</p>
<p><strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/opa-lingen/">Opa Lingen</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/freude-im-leben/">Freude im Leben</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/oma-opa/">Oma-Opa</a></strong><br />
<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauch</title>
		<link>http://www.ollepiepen.de/Blog/missbrauch/</link>
		<comments>http://www.ollepiepen.de/Blog/missbrauch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 06:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Brögbern]]></category>

		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[



&#8220;Mein Mund, meine Beine, mein Po?&#8221;

Welche Frau oder welches Mädchen kennt es nicht, dieses beängstigende Gefühl, wenn man allein durch dunkle einsame Straßen laufen muss. Fast immer tauchen Ängste auf, dass an der nächsten Ecke ein Unhold steht, dass man verfolgt wird, dass etwas ganz Schreckliches geschehen wird. So tief sitzen die Ängste, die Warnungen [...]]]></description>
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<br />
<strong>&#8220;Mein Mund, meine Beine, mein Po?&#8221;</strong><br />
<br />
Welche Frau oder welches Mädchen kennt es nicht, dieses beängstigende Gefühl, wenn man allein durch dunkle einsame Straßen laufen muss. Fast immer tauchen Ängste auf, dass an der nächsten Ecke ein Unhold steht, dass man verfolgt wird, dass etwas ganz Schreckliches geschehen wird. So tief sitzen die Ängste, die Warnungen aus Kindertagen vor Dunkelheit, fremden Straßen, dass sie bis ins Erwachsenenleben immer wieder präsent sind. Schon immer haben Eltern ihre Kinder vor dem „bösen Mann“ gewarnt, der unverhofft auftaucht und kleinen Mädchen und Jungs Gewalt antut. Doch ist das realistisch?<span id="more-2062"></span></p>
<p>Täglich werden Kinder sexuell missbraucht und das in den meisten Fällen nicht in dunklen Gassen und an einsamen Plätzen, von denen sie sich fernhalten sollten. Nein, die tatsächliche Gefahr lauert ganz woanders. Nämlich dort, wo man sie am wenigsten vermuten sollte: In der Familie, in der Nachbarschaft. Ausgerechnet dort, wo ein Mensch den größtmöglichen Schutz finden sollte, dort findet Missbrauch der Schwächsten statt. Natürlich - es gibt es die Tragödien, wo Kinder von fremden Menschen sexuell missbraucht und anschließend sogar getötet werden. Doch im Verhältnis zu den Missbrauchsfällen in Familien und Nachbarschaft ist das ein geringer Prozentsatz. </p>
<p>Die Menschen, die nicht davor zurückschrecken, ein Kind anzufassen oder zum Beischlaf zu zwingen, sind mitten unter uns. Ein Onkel, dem die Eltern das Kind in Obhut gegeben haben, ein Nachbar, der ein Kind in seine Wohnung einlädt - das sind typische Situationen, auf die man Kinder vorbereiten muss, denn hier kann Missbrauch stattfinden. Und viele Kinder tragen dieses bittere Geheimnis schweigend mit sich herum. </p>
<p>Täter suchen sich für ihre Tat gern Kinder, die besonders lieb und angepasst sind. Die gelernt haben, dass man vor Erwachsenen Respekt haben muss, dass man ihnen nicht widersprechen darf. Hier liegt ein Schlüssel, mit dem man Missbrauch vorbeugen kann. Kinder, die sich nicht als selbstbestimmt erfahren dürfen, sondern gewohnt sind, dass ihre Bedürfnisse zweitrangig sind, neigen dazu, sich nicht zu wehren, wenn ihnen Unrecht getan wird. Kinder müssen früh die Erfahrung machen, dass sie nicht alles erdulden brauchen, sondern ein Grundrecht auf eine unversehrte Seele und einen unversehrten Körper haben. Das bedeutet: Sie entscheiden selbst, was jemand mit ihnen machen darf und was nicht. Kinder müssen „NEIN“ sagen dürfen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen fürchten zu müssen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Missbrauch.jpg" title="" class="aligncenter" width="424" height="283" /></p>
<p>Hier setzt das Projekt Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück an. Mit ihrer Arbeit <strong>„Mein Körper gehört mir“</strong> wollen sie Kinder und vor allem auch Eltern erreichen, um deutlich zu machen, wie wichtig es ist, dass Kinder über ihren Körper selbst bestimmen. „Nein“ sagen dürfen in dem Augenblick, wo irgendjemand sich ihnen so nähert, dass sie sich unwohl fühlen. Ohne Wenn und Aber. Denn Kinder spüren genau, ob eine Umarmung aus Fürsorge oder sexuellem Interesse erfolgt. Und wer sein Kind beobachtet, im Umgang mit anderen Erwachsenen, erkennt auch schnell, in wessen Nähe es sich aufgehoben und sicher fühlt und wo die Nähe ganz gezielt vermieden wird. </p>
<p>Das Projekt der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück trägt seine Botschaft stressfrei und kindgerecht in die Grundschule Brögbern in die dritten und vierten Klassen, wo die Zehnjährigen sitzen, die genau in dem Alter sind, in dem die meisten Übergriffe stattfinden. Unterstützt wird das preisgekrönte Präventions- programm von der OLB, der Volksbank, dem Verein „Menschen gegen Kindesmissbrauch“ sowie dem Schulelternrat und dem Förderverein. Ziel ist es, den Kindern Mut zu machen, sich nach außen abzugrenzen und den Eltern einen Weg zu zeigen, wie sie ihren Kinder das nötige Selbstbewusstsein vermitteln, um die Gefahr einzugrenzen. Denn Eltern können nicht mehr jeden Weg der Kinder begleiten. Kinder erweitern ihren Radius und brauchen deshalb Möglichkeiten sich selbst zu schützen. Dazu brauchen sie Informationen und die Gewissheit, dass sie allein das Recht auf ihren Körper haben und sie allein über ihn bestimmen.</p>
<p>Zum Thema gibt es weitergehende Hilfsangebote und Informationen im Internet auf der Seite:<br />
<strong><a href="http://www.tpw-osnabrueck.de/?page=koerper.html&amp;rank=8&amp;urank=9">Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück</a></strong><br />
oder telefonisch auch anonym unter der kostenlosen „Nummer gegen Kummer“ <strong>0800-1110333</strong>.<br />
Betroffene können sich dort Rat und Hilfe holen.<br />
<br />
Tigerauge<br />
<br />
<strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/mobbing-im-internet/">Mobbing im Internet</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/jugendliche-und-alkohol/">Jugendliche und Alkohol</a></strong><br />
<br />
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</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Westerwelle+Hartz-IV</title>
		<link>http://www.ollepiepen.de/Blog/westerwellehartz-iv/</link>
		<comments>http://www.ollepiepen.de/Blog/westerwellehartz-iv/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 06:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

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		<description><![CDATA[



„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, dann gib ihm Macht.“ sagte Abraham Lincoln und sieht sich wieder einmal bestätigt.
359 Euro ist natürlich üppig. Das ist ja mehr, als ein Herr Minister im Portosäckel hat.
Dabei muss man ihm ja in gewisser Hinsicht recht geben. Ein Erwachsener allein kann damit gut überleben. Und nur darum geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
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<br />
<strong>„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, dann gib ihm Macht.“ sagte Abraham Lincoln und sieht sich wieder einmal bestätigt.</strong></p>
<p>359 Euro ist natürlich üppig. Das ist ja mehr, als ein Herr Minister im Portosäckel hat.<br />
Dabei muss man ihm ja in gewisser Hinsicht recht geben. Ein Erwachsener allein kann damit gut überleben. Und nur darum geht es ja. Menschen, die nicht arbeiten, darf man nicht verhungern lassen. Das wäre unterlassene Hilfeleistung und strafbar machen will sich natürlich keiner der Herren in der oberen Etage. Wer nicht raucht - und das soll man ja nicht, weil es ungesund ist und kein Auto fährt, was ja auch ungesund ist - jedenfalls für die Umwelt, und wer dann seinen Speisezettel von Fleisch und Kaffee befreit, der kommt ohne Probleme mit 359 Euro durch den Monat. Er hat ja auch Zeit, seine<span id="more-2053"></span> Wäsche mit der Hand zu waschen und seine abgetragenen Klamotten zu stopfen. Geflickte Hosen und Jacken machen sich bei Vorstellungsgesprächen übrigens besonders gut und fördern die Chance auf Einstellung. Besonders wenn man zuvor mangels Auto oder Busfahrkarte durch Sturm und Regen laufen musste.</p>
<p>Da braucht man sich als Minister nicht fragen, weshalb die Anzahl der Menschen stetig steigt, die die wachsende Zahl der kostenlosen Tafeln besuchen, um sich mit fehlenden Nahrungsmitteln zu versorgen. Die Antwort darauf liegt in der Gesinnung und betrifft ALLE arbeitslosen Menschen: Sie wollen sich ungerechtfertigt bereichern und auf Kosten der Allgemeinheit mit den zur Entsorgung ausgelagerten Lebensmitteln, den Bauch vollschlagen. Das Gleiche gilt für die Kleiderkammern, in denen mehr und mehr Menschen sich mit der notwendigen Kleidung versorgen. Natürlich geht Herr Westerwelle davon aus, dass es das reinste Vergnügen ist, wenn man sich outet und von Freunden und Nachbarn gesehen wird, während man mit hochgeschlagenem Kragen die Kleiderkammern betritt.</p>
<p>Außerdem gibt es auch nichts Schöneres für arbeitslose Menschen, als Tag für Tag in der Wohnung herumzuhängen und die Zeit totzuschlagen. Denn Geld für irgendwelche Ausflüge oder gar für den Besuch von Theater, Kino, oder Schwimmbad ist natürlich nicht drin. Das ist besonders für die Kinder arbeitsloser Menschen ein Prädikat, das ihnen das notwendige Selbstbewusstsein gibt, um sich gegen die steigende Zahl der Mobbinggruppen in Schulen zur Wehr zu setzen. </p>
<p><img alt="" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Geldmangel.jpg" title="" class="aligncenter" width="283" height="400" /></p>
<p>Mit einer ungeheuerlichen Arroganz und Ahnungslosigkeit werden von der FDP Menschen diffamiert und beleidigt, dass es einem den Atem verschlägt. Das sind zum großen Teil Menschen, die dreißig Jahre gearbeitet haben, die ihre Steuern bezahlt und ihren Teil von ihrem Lohn gezahlt haben, damit diejenigen, die keine Arbeit finden oder aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, auch ein menschenwürdiges Leben haben. Und jetzt, wo es sie selbst getroffen hat, kommt so ein kleiner Strahlemann und haut ihnen zwischen seinen frisch eroberten Auslandsbanketts, den politischen Besenstiel um die Ohren, ohne auch nur ansatzweise zu hinterfragen, weshalb die Mehrheit der Arbeitslosen nicht arbeitet. Oder weshalb trotz der Milliarden, die jahrelang von Arbeitnehmern kassiert wurden, jetzt kein Geld mehr vorhanden ist. Wo sind die Gelder geblieben? Sind sie etwa für andere Dinge ausgegeben worden als für die, für die man sie den Arbeitnehmern abgeknöpft hat? So, wie es mit den eingezahlten Rentenbeiträgen gehändelt wurde? Und wieso darf ein Politiker, der eigentlich genau wissen müsste, dass Jahr für Jahr Firmen unter der völlig überzogenen Abgabenlast zusammenbrechen, aufgeben müssen und damit Arbeitsplätze wegfallen, solche Unverschämtheiten von sich geben? Darf er ungestraft behaupten, dass er allein die Wahrheit kennt und lediglich ausspricht, was alle anderen Politiker nur denken? Darf er anderen Menschen seine machtgierige und asoziale Denkweise in den Mund schieben? Wenn Politik einen solchen Minister in ihren Reihen duldet, dann nützt es nichts, wenn sie sich von seinen Worten distanziert. Die Glaubwürdigkeit von Politikern ist ohnehin schon auf Null gesunken, angesichts unfassbarer Skandale und Duldungen von Ungerechtigkeiten. Und das nicht nur bei den Arbeitslosen, die man zwingen will, eine Arbeit aufzunehmen, die überhaupt nicht vorhanden ist. Sondern auch bei Familien, denen in die linke Jackentasche augenzwinkernd ein Zwanziger geschoben wird, um ihnen rechts wieder vierzig Euro aus der Hosentasche zu ziehen, sondern auch bei mittelständischen Unternehmen, die reihenweise das Handtuch werfen müssen, weil sie die Lohnnebenkosten nicht mehr zahlen können, und nicht mit Billiganbietern mithalten können. Die dürfen sich dann gemeinsam mit ihren Angestellten auch noch in das Heer der faulen Säcke einreihen. Wäre es nicht endlich an der Zeit, die Verwalter unserer Gelder zu zwingen, transparent zu machen, wo sie unsere Gelder überall verschleudern? Wann wird dort endlich angefangen zu sparen? Zum Beispiel an überflüssigen Ministern, die nichts Besseres zu tun haben, als ihre Profilsucht auf dem Rücken der schwächsten Glieder der Gesellschaft auszuleben. </p>
<p>Tigerauge<br />
<br />
<strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/lingen-wer-bekommt-noch-lohn/">Lingen, wer bekommt noch Lohn?</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/schule/">Familie, Schule und Gedöns</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/perfektionisten/">Perfektionisten &#8220;Es gibt immer noch einen der besser ist als Du&#8221;</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/europa-ruft/">Europa ruft</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/bundestagswahl/">Bundestagswahl - wer regiert, bestimmen wir</a></strong><br />
<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Ausraster-durch-Medikamente</title>
		<link>http://www.ollepiepen.de/Blog/ausraster-durch-medikamente/</link>
		<comments>http://www.ollepiepen.de/Blog/ausraster-durch-medikamente/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 05:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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Auffällig unauffällig - Ausraster durch Medikamente aus-
gelöst

Immer wieder tauchen in den Medien Schlagzeilen auf von Amokläufen oder Kurzschlusshandlungen, wo Menschen scheinbar grundlos andere Menschen töten, unbescholtene Familienväter ihre komplette Familie auslöschen. Empörung, Entsetzen, Trauer und Hilflosigkeit sind in der Regel die öffentlichen Reaktionen. Amoklaufenden Schülern wird schnell unterstellt, dass sie sich durch exzessives Computerspielen, mit [...]]]></description>
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<h3><strong>Auffällig unauffällig - Ausraster durch Medikamente aus-<br />
gelöst</strong></h3>
<p>
Immer wieder tauchen in den Medien Schlagzeilen auf von Amokläufen oder Kurzschlusshandlungen, wo Menschen scheinbar grundlos andere Menschen töten, unbescholtene Familienväter ihre komplette Familie auslöschen. Empörung, Entsetzen, Trauer und Hilflosigkeit sind in der Regel die öffentlichen Reaktionen. Amoklaufenden Schülern wird schnell unterstellt, dass sie sich durch exzessives Computerspielen, mit entsprechendem Gewaltpotenzial, aus ihrer realen Umwelt abgekapselt<span id="more-2031"></span> haben und Spiel und Realität nicht mehr trennen können. </p>
<p>Bei Erwachsenen muss der Kurzschluss als Erklärung herhalten, der durch Arbeitslosigkeit, Verschuldung oder Eheproblemen ausgelöst worden sein soll. Fast jeder kann in seinem Bekanntenkreis auf einen „Fall“ zurückblicken, wo ein Mensch sich „wie aus heiterem Himmel“ das Leben genommen hat. Die Umwelt kann in all diesen Fällen nur Vermutungen anstellen, denn die Wenigsten kennen die wahren Gründe dafür, weshalb bisher eher unauffällige und ganz normale Menschen plötzlich „austicken“ und hemmungslos alles vernichten, was ihnen in den Weg kommt. Sich selbst eingeschlossen. </p>
<p>In der Tat kann dies ein Kurzschluss sein. Nur reicht das als Erklärung? Kurzschlüsse mit solchen Folgen sind doch nicht die Norm. Der Begriff Kurschluss gehört doch eigentlich in die Rubrik Elektrik. Wo Stromkreise falsch geschaltet werden, dort entstehen Kurzschlüsse. Gibt es im Haushalt einen Kurzschluss, dann findet man sich nicht damit ab und sagt: „Tja, schade, jetzt haben wir keinen Strom mehr, aber das ist eben so, bei einem Kurzschluss.“ Nein, der Elektriker wird geholt, die Ursache wird erforscht und ausgeschlossen. Genau diese Ursachenforschung wurde auch bei unerklärlichen Selbstmorden und Amokläufen gemacht. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Ursache nicht ausgeschlossen sondern vertuscht wird. </p>
<p>Weshalb gibt es heutzutage soviel mehr Jugendliche, die plötzlich ausrasten und sich zum Henker und Rächer für wahnwitzige Ideen ernennen, um meistens Mitschüler und Lehrer regelrecht hinzurichten? Fakt ist, dass diese angeblich unauffälligen Jugendlichen schon allein durch ihre extreme Unauffälligkeit auffallen. Und in den meisten Fällen stellt sich heraus, dass diese Jugendlichen nur deshalb so extrem unauffällig waren, weil sie durch Medikamente wie Prozac, Paxil, Lexapro, Zoloft, Symbyax und wie sie alle heißen, ruhiggestellt wurden. ADHS (Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätssyndrom) hieß irgendwann die unheilbringende Diagnose beim Arzt, weil das Kind extrem hibbelig und unkonzentriert war. Spätestens mit Schulbeginn, bekommen solche Kinder und deren Eltern extremen gesellschaftlichen Druck, weil ihr Kind den Schulbetrieb „stört“. Hilfe versprechen Antidepressiva, die im Gehirn die chemischen Abläufe verändern, und die ADHS-Betroffenen ruhigstellen. So schön angepasst können sie weiter am Unterricht teilnehmen und sind scheinbar in die Gesellschaft eingegliedert. Unauffällig eben. </p>
<p><img alt="" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Tabletten.jpg" title="" class="aligncenter" width="387" height="310" /></p>
<p>Was aber verschwiegen wird, sind die katastrophalen Nebenwirkungen der Medikamente. Von vielen Amokläufern ist bekannt, dass sie zuvor genau diese Medikamente jahrelang eingenommen haben. Und dass es immer wieder unter falscher Dosierung zu schwersten Depressionen und Selbstmorden bei Kindern und Erwachsenen führt. Jugendliche, die sich in der Pubertät von Zwängen befreien wollen, und das Medikament abrupt absetzen sind besonders gefährdet. Das chemische Gleichgewicht im Gehirn gerät komplett durcheinander und es kommt zu Realitätsverlust und Kurzschlüssen. Je weniger Kontakt Jugendliche zu anderen Jugendlichen haben, desto größer ist die Gefahr, dass Wesensänderungen unbemerkt bleiben und so die Katastrophe im Verborgenen reift. </p>
<p>ADHS hat nichts mit geistiger Behinderung zu tun. Im Gegenteil, oft versteckt sich hinter diesem Verhalten eine Hochbegabung und damit völlig unterforderte Kinder. Oder Kinder, die verzweifelt nach Grenzen suchen, die ihnen niemand gab, weil die Eltern genug damit zu tun hatten, ihr Leben so zu organisieren, dass sie selbst als angepasst eingestuft und von der Umwelt anerkannt wurden. Es gibt immer auch Ausnahmen, wo organische Ursachen hinter unangepasstem Verhalten stecken. Aber einem Kind Medikamente zu geben, von denen bekannt ist, dass sie schwerste psychische Nebenwirkungen haben, nur weil es sich nicht nahtlos in eine vorgegebene Form einfügt, ist unverantwortlich und ein Armutszeugnis für unser gesellschaftliches Denken. Wie gefährlich diese Medikamente sind, die sicherlich vorübergehend eine Entlastung für Familien und Schule sein können, wird von pharmazeutischen Lobbyisten immer wieder in den Hintergrund gespielt. Kein Wunder, immer mehr Kindern wird das ADHS-Syndrom bescheinigt, um ihnen in sicherlich gut gemeinter Absicht, den Weg durch die Schulzeit zu ebnen. Den Preis dafür zahlen sie oft Jahre später. Depressionen, Drogenmissbrauch, Alkoholabhängigkeit und Suizid sind Folgen, über die nicht so spektakulär in Medien berichtet wird, wie über die Amokläufer. Bei fast allen, war die Einnahme von Antidepressiva im Spiel war.<br />
<br />
<strong>Bericht über skandalöse Hintergründe und Schicksale Betroffener von Frontal 21</strong><br />
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RFFmSnyoXpc"><img src="http://img.youtube.com/vi/RFFmSnyoXpc/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a><br />
<br />
Tigerauge<br />
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<strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/karriere/">Karriere hat man nicht - man macht sie.</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/schule/">Familie, Schule und Gedöns</a></strong><br />
<br />
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</p>
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		<item>
		<title>Verbraucher</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 07:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

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		<description><![CDATA[



Die Macht der Verbraucher

Wir sind Verbraucher. Wir haben Macht.
Glauben Sie nicht? Mir fehlt auch hin und wieder der Glaube, angesichts immer wieder aufgedeckter Skandale im Lebensmittelbereich, in der Konfektionsindustrie zum Thema Billigware und Kinderarbeit oder zum Thema Giftstoffe in Nahrung und Spielzeug. Negative Beispiele gibt es genug, wo letztlich der Verbraucher es in der Hand [...]]]></description>
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<h3><strong>Die Macht der Verbraucher</strong></h3>
<p>
<strong>Wir sind Verbraucher. Wir haben Macht.</strong><br />
Glauben Sie nicht? Mir fehlt auch hin und wieder der Glaube, angesichts immer wieder aufgedeckter Skandale im Lebensmittelbereich, in der Konfektionsindustrie zum Thema Billigware und Kinderarbeit oder zum Thema Giftstoffe in Nahrung und Spielzeug. Negative Beispiele gibt es genug, wo letztlich der Verbraucher es in der Hand hat, ob so etwas stattfinden kann oder nicht. Denn was wir nicht kaufen, wird nicht produziert. Stellen Sie sich vor, sie stehen an einem Stand mit zwei Sorten Äpfeln. Die eine Sorte sieht wunderschön aus und ist deklariert mit dem Hinweis: Enthält Formaldehyd, Farbstoffe und künstliche Aromen. Die andere Sorte glänzt mir unförmig gestalteten Früchten verschiedener Größe <span id="more-2023"></span>und ist ausgezeichnet mit den Hinweisen: Naturbelassen, frei von chemischen Zusätzen und von Hand gepflückt.</p>
<p>Sicher sagen Sie jetzt: Ich würde die Äpfel kaufen, die keine Giftstoffe enthalten, logisch. Dummerweise sind diese Äpfel aber 10 Cent teurer als die andere Sorte.<br />
Ihre Gesundheit ist Ihnen das wert? Prima! Sie kaufen also die guten Äpfel, die nicht so hübsch sind und etwas mehr kosten. Das Lob ich mir! Wenn das alle machen, dann werden die chemisch verseuchten Äpfel an diesem Stand verschrumpeln und der Verkäufer wird ein Verlustgeschäft mit ihnen machen. Er wird sich für seinen nächsten Einkauf sagen: „Lieber kaufe ich die doppelte Menge der gesunden Äpfel ein und kann noch einen Rabatt aushandeln.“</p>
<p><strong>Folgendes ist nach dieser kleinen Entscheidung für den besseren Apfel passiert:</strong><br />
1. Als Verbraucher haben Sie Ihre absolute Macht, die Sie über Werden und Vergehen des Obsthändlers haben, positiv eingesetzt.<br />
2. Der Obsthändler wird durch diesen Druck angehalten bessere Ware einzukaufen. Er kann gar nicht anders, wenn er weiterhin vom Obstverkauf leben will.<br />
3. Sie und andere Verbraucher werden in Zukunft die gesunden Äpfel zu einem günstigeren Preis bekommen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Obst.jpg" title="" class="aligncenter" width="426" height="246" /></p>
<p>Sie sehen, mit wie wenig Aufwand man grundlegende Dinge verändern kann. Sie bekommen immer das in Ihren Einkaufskorb, was sie erwarten. Händler sind im Grunde die Sklaven der Verbraucher. Wann immer etwas angeboten wird, das Verbraucher nicht kaufen, wird es vom Markt verschwinden. Kein Händler kann es sich leisten auf seiner Ware sitzen zu bleiben.</p>
<p>Sind Sie darauf angewiesen, täglich Wurst und Fleisch zu essen? Dann entscheiden Sie sich vermutlich auch täglich dafür, diese Produkte so günstig wie möglich einzukaufen. Beim Discounter, wo Sie billiges Gehacktes kaufen können, das wesentlich länger haltbar ist, als das frisch gedrehte Hackfleisch beim Fleischer. Hergestellt aus Massentierhaltung, in der jedes einzelne Tier vom Tag seiner Geburt bis zur Schlachtung, nur Tage des Leids und Stumpfsinn erlebt. Das Fleisch, das diese Tiere anschließend liefern, ist Stressfleisch, vollgepumpt mit Antibiotika und gesundheitlich bedenklichen Stoffen zur längeren Haltbarkeit. Sie wissen, dass Sie diese Stoffe in ihren Körper aufnehmen und sie sich in Ihren Organen ablagern? Gut. Dann werden Sie Ihre Entscheidung bewusst treffen. Zum Beispiel, wenn Sie Fleisch kaufen, von Tieren, die ein gutes Leben hatten und artgerecht aufgewachsen sind. Und wenn Sie den geschmacklichen Unterschied erlebt haben, zwischen einem Braten aus dem Discounter und einem aus kontrolliert, artgerechter Tierhaltung. Auch hier werden Sie für einige Zeit einen höheren Preis zahlen müssen. Und zwar genau so lange, bis der Discounter auf seinem Billigfleisch sitzen bleibt. Dann wird er alle Hebel in Bewegung setzen, um Ihnen gutes Fleisch zu einem akzeptablen Preis anzubieten.</p>
<p>Genauso geht es mit allen anderen Produkten. Vergiftetes Plastikspielzeug, das nach einem Tag auseinanderfällt, wird nicht angeboten, um Verbraucher zu ärgern, sondern weil er für Qualität kein Geld ausgeben möchte. Für ein paar Cent kann man aber einfach keine Qualität herstellen. Eine Hose für 10,- € kaufen? Schnäppchen gemacht? Diese Hose wurde höchstwahrscheinlich von Menschen hergestellt, die selbst für diese Arbeit vielleicht einen Teller Reis bekamen. Die Gründe für preisgünstige Ware sind vielfältig und nicht immer auf Anhieb zu erkennen. Es ist viel gewonnen, wenn man etwas bewusster einkauft und den Händler fragt: „Warum ist dieses oder jenes so günstig?“ </p>
<p>Trotzdem - viel Spaß beim kommenden Schlussverkauf! Da kann man sicher das eine oder andere echte Schnäppchen machen.</p>
<p>Tigerauge<br />
<br />
<strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/tee-trinken-aber-richtig/">Tee trinken, aber richtig</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/lingen-schlemmerzeit/">Lingen Schlemmerzeit</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/kaffeetrinker/">Kaffeetrinker</a></strong><br />
<br />
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		<item>
		<title>Tigerauge</title>
		<link>http://www.ollepiepen.de/Blog/tigerauge/</link>
		<comments>http://www.ollepiepen.de/Blog/tigerauge/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 07:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tigerauge</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Olle Piepen]]></category>

		<category><![CDATA[Tigerauge]]></category>

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Ein Fisch mit Namen „Tigerauge“

Was hat es eigentlich auf sich mit dem Alfreds Nickname „Tigerauge“? Soll er vermitteln, dass ein besonders scharfes Auge alles erfasst, was sich um seinen Träger bewegt? Dass er zu einem schnellen und wendigen Jäger gehört, der blitzschnell seine Beute erspäht und zielsicher fängt? Oder handelt es sich gar nicht um [...]]]></description>
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<h3><strong>Ein Fisch mit Namen „Tigerauge“</strong></h3>
<p>
Was hat es eigentlich auf sich mit dem Alfreds Nickname „Tigerauge“? Soll er vermitteln, dass ein besonders scharfes Auge alles erfasst, was sich um seinen Träger bewegt? Dass er zu einem schnellen und wendigen Jäger gehört, der blitzschnell seine Beute erspäht und zielsicher fängt? Oder handelt es sich gar nicht um das lebendige Tigerauge als Symbol?</p>
<p>Den Nick „Tigerauge“ habe ich mir nicht, wie vielleicht mancher denken mag, in einem Anfall von Größenwahn selbst zugelegt. Im Gegenteil, das Tigerauge hat sich wohl eher mich ausgesucht, weil es<span id="more-2012"></span> einen festen Platz witterte und wusste, dass es seine Kräfte bei mir entfalten kann.</p>
<p>Fischgeborene wie ich, sind empfindsame, ehrliche Menschen, die mit Kreativität ständig neue Herausforderungen suchen, die sie nach Möglichkeit immer sofort umsetzen möchten. Das hat zur Folge, dass sie gleichzeitig auf vielen Baustellen agieren und sich leicht überfordern. Fische haben ein großes Bedürfnis nach sozialem Miteinander und das Vertrauen, dass sie in Menschen setzen, kann man ihnen bedenkenlos ebenso entgegenbringen. Ungerechtigkeiten aller Art sind ihnen unerträglich und ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn sorgt dafür, dass sie immer und überall mitleiden.<br />
Besonders ausgeprägt ist bei Fischen das Bedürfnis nach Sicherheit und Zuverlässigkeit. Sowohl für sich selbst als auch für andere gilt: Treue ist ihn lebenswichtig im Umgang mit Partnern, Freunden und Geschäftsbeziehungen. Ein Fisch haut Sie niemals übers Ohr, er kämpft jedoch immer legal aber hart und fair.</p>
<p>Fische sind rastlos. Stillstand ist für sie nicht akzeptabel. Kommt ein Fisch in eine Lebenslage, die ihn all seine Werte und Ziele in Frage stellen lässt, kann es aufgrund seiner Sensibilität und unglücklichen Einflüssen, zu einem vorübergehenden Stillstand kommen, der ihm schwer zu schaffen machen kann. An genau so einem Punkt befand ich mich vor fast 25 Jahren. Ich neige dazu, vieles mit mir selbst abmachen zu wollen. Zumal ich die Erfahrung machen musste, dass in der Umgangssprache vieles nur leere Floskeln sind. So zum Beispiel, wenn mich damals jemand fragte: „Wie geht es dir, Alfred?“, dann entpuppte sich diese Frage als rein rhetorischer Smalltalk und nicht etwa als echtes Interesse an meiner Person. Denn so oft ich auch erwiderte: „Mir geht es nicht so gut, ich bin seelisch ziemlich am Boden, nichts macht mir mehr wirklich Freude &#8230;“, so oft musste ich auch erleben, dass ich mit diesem Satz meine Gesprächspartner überforderte. Schnell wurde das Thema gewechselt, was dazu führte, dass es mir noch schlechter ging.</p>
<p>Eines Tages aber wendete sich das Blatt. In einem Gespräch erzählte ich einer Frau, dass es mir nicht gut gehe. Doch statt wegzuhören und das Thema zu wechseln, hörte sie mir zu. Dann holte sie aus ihrer Tasche einen kleinen Stein, übergab ihn mir und sagte: „Trag dieses Tigerauge immer bei dir, es wird dich beschützen. Wenn es dir schlecht geht, dann nimm den Stein in die Hand und reibe ihn ein Weilchen, dann wird es dir schnell besser gehen.“</p>
<p><img alt="Tigerauge - Alfred Kues" src="http://www.ollepiepen.de/Bilder/Tigerauge.jpg" title="" class="aligncenter" width="437" height="187" /></p>
<p>Genau das, was einige Leser jetzt denken mögen, ging auch mir damals durch den Kopf: „Wie soll ein Stein mir helfen?“ Ich nahm den Stein an und steckte er ihn in meine rechte Hosentasche. Und tatsächlich spürte ich in diesem Augenblick, nach langer Zeit ein Gefühl der Freude in mir aufsteigen. Diese Freude gab mir Hoffnung. Auch wenn ich von Esoterik bis dato keine Ahnung hatte, es war eindeutig, dass es mir von dem Augenblick an von Tag zu Tag besser ging. Hoffnung und Zuversicht stellten sich ein, und Energie und Lebensfreude kehrten zurück. Wann immer ich mich in schwierigen Lebenssituationen fand, rieb ich den Stein in meiner Hosentasche und meisterte alle Probleme.</p>
<p>Wie gesagt, das alles ist lange her. Wenige Jahre darauf kamen die PCs in die Wohnzimmer der Menschen und ich ließ mich von meiner Tochter in die Welt der Chatter und des Internets einführen. Dazu benötigte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Nickname. Ein Fisch nimmt natürlich nicht den erstbesten Namen dafür, sondern sucht einen, der auch eine Bedeutung hat. So wurde gemeinsam überlegt und ausprobiert, doch der richtige Name fiel uns nicht ein. Und wie schon so manches Mal, nahm ich meinen Stein in die Hand und rieb ihn. „Natürlich;“ rief meine Tochter, „Tigerauge! Das ist genau der richtige Name für Dich Papa. Wir wissen ja, was der Stein dir bedeutet und wie wichtig er ist!“ Damit hatte sie den Nagel auf den Kopf getroffen und aus Alfred wurde der Nick „Tigerauge“, mit dem ich mittlerweile im www weithin bekannt bin.</p>
<p>Den Stein selbst habe ich irgendwann „im Speicherbecken“ verloren. Obwohl, verloren ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn ich vermute, dass ich ihn einfach nicht mehr benötigte und er sich deshalb aus dem Staub gemacht hat, um sich von jemandem finden zu lassen, der ihn gerade dringender braucht. Denn ich bin jetzt „Tigerauge“ und werde es wohl bleiben, solange ich schreiben kann.</p>
<p><strong>Heilstein Tigerauge:</strong><br />
<em>Fördert Mut und Zuversicht. Gibt Kraft und Ausdauer, stärkt den Blick für das Wesentliche und fördert das Erkennen eigener Schwächen, um sie in Stärken zu wandeln. Das Tigerauge schützt vor schlechten Einflüssen von außen und hält Krankheiten fern. Außerdem stärkt der Stein die eigene Wahrnehmung und somit die Entscheidungsfähigkeit.</em><br />
<br />
Tigerauge – Alfred Kues<br />
<br />
<strong>Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:</strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/opa-lingen/">Opa Lingen - Älter werden</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/freude-im-leben/">Freude im Leben - Älter werden in Lingen</a></strong><br />
<br />
<strong><a href="http://www.ollepiepen.de/Blog/lingen-olle-piepen/">Lingen Olle Piepen - “Olle Piepen” wird ein Jahr alt!</a></strong><br />
<br />
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