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Mallorca Cala Millor

Cala Millor – Die beste Bucht

Cala Millor, zu Deutsch die beste Bucht, ist ein für Touristen erbauter Ort an der Ostküste Mallorcas. In der Bucht von Son Servera – einer Kleinstadt und Hauptstadt der gleichnamigen Region – gelegen, ist Cala Millor eines der beliebtesten Urlaubsziele an der mallorquinischen Ostküste. Allen voran Deutsche, aber auch zahlreiche Holländer und Engländer verbringen hier Ihren Badeurlaub.

Im Vergleich zu vielen anderen Orten der Ostküste wirkt Cala Millor auf seine Besucher vom ersten Moment an wie ein Touristenziel. In den 60er und 70er Jahren wurden zahlreiche Hotels und eine ansehnliche Uferpromenade erbaut. Über 50 Hotels befinden sich inzwischen in Cala Millor und dem nördlich angrenzenden Ort Cala Bona. Dementsprechend selten trifft man in den Straßen und an den langen Stränden auf Einheimische, die in der Regel in Son Servera oder der näheren Umgebung wohnen und lediglich in Cala Millor arbeiten.

Nichtsdestotrotz ist Cala Millor ein schöner und beliebter Urlaubsort. Wer auf natürliche, spanische Strandorte Wert legt, ist hier zwar definitiv fehl am Platz, die landschaftliche Schönheit bleibt Cala Millor trotz zahlreicher Hotelburgen aber zum Teil dennoch erhalten. Besonders die riesigen Buchten und Kilometer langen Sandstrände zum schönen Mittelmeer ziehen im Jahr zigtausend Besucher nach Cala Millor.

Die zahlreichen Restaurants und Tapas Bars besitzen in der Regel noch ein typisch spanisches Ambiente, sodass der Eindruck eines reinen Touristenortes auch hin und wieder in Vergessenheit gerät. Allen voran das Casa Ma Be, in Besitz eines deutschen Ehepaares, ist dank seiner hervorragenden Küche und der Lage in der parallel zum Strand erbauten Fußgängerzone in jedem Fall einen Besuch wert. Doch auch viele weitere Restaurants wie die berühmte Bar Rafael oder das Restaurant Bella Vista mit seinem Panoramablick sind mehr als empfehlenswert.

Wie für einen Touristenort üblich, kann Cala Millor trotz seiner relativ kleinen Größe auch ein aufregendes Nachtleben vorweisen. Mehrere Discotheken und zahlreiche Bars befinden sich im Ortszentrum nahe dem Strand. Beinahe schon historisch bekannt ist dabei das Karussell, eine 1965 eröffnete Discothek direkt an der Strandpromenade. Ursprünglich La Caracola getauft ist der inzwischen deutsche Name Karussell ein weiteres Indiz für die Herkunft des dort und in ganz Cala Millor anwesenden Publikums. Bekannte der deutschen Musikszene wie zum Beispiel Jürgen Drews, aber auch viele andere Livebands treten hier häufiger auf. Der Altersschnitt liegt in der Regel leicht über dem anderer Clubs in Cala Millor.

Neben dem Karussell zählen vor allem noch das Bananas und das La Havana zu den beliebten Touristenzielen nach Sonnenuntergang. Während das Bananas durch schöne Bars und seine Terrasse überzeugen kann, entdeckt im La Havana vermutlich jeder eine passende Beschäftigung. Neben Musik und Tanz sowie mehreren Bars finden sich hier riesige Leinwände zur Übertragung vieler Sportevents, Billardtische, Dartscheiben und auch Videospiele. Die Nächte in Cala Millor sollten daher fast nie langweilig werden.




Abgesehen von einigen Shopping Möglichkeiten und kleineren Märkten gehört der Tag eines Touristen in Cala Millor in der Regel dem Strand und seiner Promenade. Die schöne Ostküste Mallorcas ist auch in Cala Millor erhalten geblieben und lädt bei meist strahlendem Sonnenschein zum Baden ein.
Neben dem schier endlos langen Strand ist auch der künstlich angelegte Parc de la Mar, dessen Palmen und Büsche nur wenige Meter von der Uferpromenade entfernt gepflanzt wurden und einen dementsprechend schönen Ausblick auf das Mittelmeer bieten, ein beliebter Ort zum Entspannen.

Alles in allem ist Cala Millor ein für die Ostküste relativ stark bebauter Touristenort, der durch seine Hotelburgen einen Teil seines spanischen Flairs einbüßen muss. Der lange und schöne Strand verspricht allerdings dennoch schöne Urlaubstage und das facettenreiche Nachtleben viele lange und lustige Nächte. Wem ein reiner Strandurlaub im Touristenort weniger zusagt, kann allerdings immer noch auf die vielen anderen, „spanischeren“ Orte der Ostküste zurückgreifen und im Rahmen eines Tages- oder Nachtausflugs einen Blick auf die beste Bucht werfen.





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