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Schmunzeln




Ins neue Jahr geschmunzelt …

Geschafft! Die Feiertage sind ein weiteres Mal überstanden, Sylvester ist verraucht und verklungen, die Kater überstanden, das neue Jahr schon nicht mehr jungfräulich, aber dafür in ein weißes Kleid gehüllt. Endlich mal wieder richtig im Schnee getobt und Schlitten gefahren - ein Winter, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten, in unserer Region. Für Autofahrer ist das zwar weniger schön, weil mit Umständlichkeiten verbunden, aber für Spaziergänger und Kinder, kann es herrlicher draußen kaum sein.

Jetzt allerdings ist für viele die Zeit der Feiertage und den dazwischen geschobenen Urlaubstagen vorbei und man muss sich wieder in den Alltag einfinden. Das ist für manch einen gar nicht so einfach. Vielleicht reuen ihn schon die euphorisch verkündeten Vorsätze, in denen er Besserung auf allen Ebenen lobte. Nehmen Sie das nicht so ernst, und behalten Sie einfach das Wichtigste im Auge: Ihr Wohlbefinden und das Ihrer Familie und Freunde. Bei anderen Menschen läuft auch nicht immer alles nach Plan. Um Sie ein wenig zu trösten, habe ich meinen letzten Urlaubstag genutzt, um für die Leser von Olle Piepen mal wieder einige kuriose Meldungen aus dem Netz zu fischen.

• Immer wieder wird den Eltern ans Herz gelegt, doch bitte ihre kleinen Kinder nicht allein im Internet surfen zu lassen. Die Mutter der kleinen Dreijährigen aus Neuseeland wird sich das in Zukunft zu Herzen nehmen. Sie bekam eine E-mail in der ihr der Ankauf eines Baggers, mit den Worten: „Sie werden diesen Bagger lieben“, bestätigt wurde, den sie bei Ebay angeblich ersteigert hat. Die daraufhin eingeleiteten panischen Nachforschungen ergaben, dass Töchterlein 8700 Euro auf den Bagger geboten hatte.

• Etwas gezielter ging eine Zehnjährige vor, die bei Ebay eine Chance sah, sich ihrer Oma zu entledigen. Sie bot sie kurzerhand zum Kauf an. In der Rubrik „Produkteigenschaften“ hatte sie fairerweise eingetragen: „etwas nervig aber zum Liebhaben“.

• Über die Post gibt es sicher eine Menge Kurioses zu berichten. Besonders heftig fand ich allerdings die Meldung über das Verschrotten eines ausgedienten Tresors. Als die Berliner Entsorgungsfirma den Tresor vom LKW ablud und ins Stahlwerk gab, spukte dieser sage und schreibe 170.000 Euro aus. Des Rätsels Lösung: Die Postfiliale war umgezogen und der zuständige Mitarbeiter hatte den Tresor schlicht vergessen. Mich würde mal interessieren, wie der Buchhalter es geschafft hat, diesen Verlust in der Buchhaltung auszubügeln.

• Ebenfalls mit einem Geldfund hatte ein Hauskäufer aus Düsseldorf zu tun, als er seine gerade erstandene Immobilie sanieren wollte. Hinter einem Kachelofen kamen bei Umbauten 155.000 Euro zum Vorschein. Ob er lange überlegt hat, was er mit dem Geld machen soll, weiß ich nicht, aber letztlich hat er sich entschlossen, es im Fundbüro abzugeben. Sollte sich innerhalb der nächsten 6 Monate kein Besitzer melden, kann er das Geld behalten. Sollten sich aber Berechtigte oder Erben melden, winken ihm von dieser Summe noch 4600 Euro als Dank für seine Ehrlichkeit.

• Das Volk der Chinesen ist für seinen Einfallsreichtum weltumspannend bekannt. Das bewiesen wieder einmal die Bewohner eines Mehrfamilienhauses. Immer wieder wurden ihre Wohnungen Ziel von nächtlichen Einbrüchen, weil rund um das Gebäude die Gasleitungen von Etage zu Etage verliefen, die die Einbrecher bequem als Treppe nutzten. Jetzt wurde Abhilfe geschaffen. Mit 100 Kilo Butter bewaffnet, schmierte die Hausverwaltung sämtliche Rohre ein, sodass ein gefahrloses Klettern schier unmöglich wird. Ob die Polizei jetzt allmorgendlich die abgestürzten Einbrecher einsammelt, wurde nicht gemeldet.

Also machen Sie sich keine Sorgen, wenn mal etwas nicht so läuft, wie Sie es sich für dieses Jahr fest vorgenommen haben. Es passieren täglich die unmöglichsten Dinge auf der Welt - auch in Lingen - und kaum einer bekommt sie mit … es sei denn, jemand schreibt sie auf und schenkt die Fettnäpfchen zum Nachlesen, all denen zum Trost, die mal wieder etwas Pech hatten.

Tigerauge

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