Schweinegrippe Livebericht Teil2
Schweinegrippe überstanden - hätte man impfen sollen?
Acht Tage hat das Fieber den kleinen Körper jetzt in Schach gehalten. Immer zwischen 38 und 39,5°C hin- und her pendelnd, sodass ein Absinken, der Fieberkurve kein Zeichen für eine Besserung war. Hinzu kamen Bauchschmerzen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten sowie Schnupfen und Husten. Auffallend waren die extremen Kopfschmerzen, die vom ersten bis zum letzten Tag anhielten. Am Dienstag dann endlich morgens: 36.6 °C. Nach acht Tagen das erste Mal wieder fieber- und schmerzfrei. So plötzlich, wie die Schweinegrippe gekommen war, schien sie wieder zu gehen. Doch der Körper ist geschwächt. Eine Woche Fieber ist eine Belastung für das Herz, außerdem ist der Husten noch nicht kuriert, deshalb ist ein weiterer Arztbesuch fällig.
Trotz intensivem Kontakt mit meiner Tochter, den man natürlich, entgegen aller Empfehlungen, nicht reduzieren oder gar einstellen kann, sondern der sich im Gegenteil durch die pflegerischen Aktivitäten intensiviert, habe ich mich bis heute nicht angesteckt. Möglicherweise habe ich aus früheren schweren Grippeerkrankungen doch Abwehrkräfte, die mich schützen.
Derweil häufen sich die Meldungen über Nebenwirkungen der Impfung, Präparate werden vom Hersteller zurückgerufen, weil sie auffällig viele allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock, der tödlich sein kann, hervorrufen.

Eine Impfung kam für uns nie in Frage. Hauptgrund ist die Eilproduktion des Impfstoffs ohne ausreichende Testergebnisse bei Risikopatienten. Ich bin kein genereller Impfgegner, jedoch sehr vorsichtig und wäge Risiko und Nutzen so sorgfältig wie möglich ab. So habe ich zum Beispiel lernen müssen, dass Kinder mit Neurodermitis völlig anders auf den üblichen Impfmarathon, der schon kurz nach der Geburt losgeht, reagieren. Zu einem Zeitpunkt also, wo man oft noch gar nicht weiß, dass ein Kind Neurodermitis entwickeln wird. Die Reaktionen auf Impfungen allerdings waren so heftig (hohes Fieber, tagelanges Schreien, Anschwellen der Impfstelle, die steinhart wurde) sind alarmierend. Diese Impfungen zeigen bei Kindern mit Allergien häufig keinerlei Schutzwirkung, sondern nur Nebenwirkungen. Meine Tochter - und viele andere Kinder - sind trotz der Impfungen im Kleinkindalter an sämtlichen Kinderkrankheiten erkrankt. Besonders die Masern verliefen außerordentlich schwer. Danach erst brach dann die Neurodermitis äußerlich sichtbar heftig durch und wir haben Jahre gebraucht, um sie soweit unter Kontrolle zu bekommen, dass sie relativ beschwerdefrei damit leben kann. Auch wenn die Medizin behauptet, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat - möglicherweise wäre diesen Kindern viel Leid erspart worden, wenn Impfungen nicht von der Stange, sondern individuell verabreicht würden. Das heißt, es müssen Tests auf eventuelle Allergien vorab gemacht werden. Mehrfachimpfungen sollten gänzlich Tabu sein, um Eltern die Möglichkeit zu geben, sich mit jeder Impfung kritisch auseinandersetzen zu können, um sich dann - nach umfangreicher Information von verschiedenen Seiten - verantwortlich dafür oder dagegen entscheiden zu können. Standardimpfungen sind für meine Begriffe immer mit individuellen Risiken behaftet, die aber vom Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie aus wirtschaftlichen Gründen völlig ignoriert werden. Kinder, ältere Menschen und Kranke reagieren völlig unterschiedlich auf Medikamente - wieso sollte das bei Impfungen anders sein?
Und gerade dann, wenn neue schwere Krankheiten wie Virusinfektionen auftauchen, ist das verabreichen von nicht genügend ausgetesteten Impfstoffen ein unkalkulierbares Risiko. Was für ein Dilemma für Eltern! Impfen sie ihr Kind und es stirbt an den Folgen der Impfung, dann werden sie sich ihr Leben lang Vorwürfe machen. Umgekehrt wird es sein, wenn sie nicht impfen lassen und ein Kind erleidet schwerste Schäden bis hin zum Tod durch eine Krankheit. Aber das Argument „der Masse hilft es“ muss reichen, um Kinder und Menschen, die Standardimpfungen nicht vertragen, gefährden zu dürfen. Sie tauchen unter in der Statistik, als wären sie nur eine Nummer und als stünde hinter jeder Nummer nicht eine Familie, der aus finanziellen Interessen einer Wirtschaftsmaschinerie, großes Leid widerfährt.
Neueste Studien haben bestätigt, was Impfkritiker schon lange predigen: Eine durchgemachte echte Erkrankung baut im Körper einen effektiveren Schutz auf. Impfungen dagegen zeigen nur eine Schutzwirkung von ca. 60-70 % über einen kurzen Zeitraum. Das gilt nicht für alle Impfungen, für die neue Grippe aber auf jeden Fall.
Tigerauge
Entsprechende Artikel auf “Olle Piepen” zum Thema:
Schweinegrippe-ein Live-Bericht
Schweinegrippe im Internet angekommen
Schweinegrippe
Schweinegrippe die Zweite
Schweinegrippe und Impf-Flatrate
Tags: Gesundheit, Grippe

30. Dezember 2009 um 10:55
Ich hatte auch eine Erkältung über Weihnachten, zum Glück jedoch keine Schweinegrippe. Ich weiß auch nicht was ich von dem Thema halten soll. Für mich ist das mit dem Impfstoff eine Geldmacherei, mehr kann ich dazu nicht sagen.