Aktien Wien Schluss: Quartalszahlen im Blickfeld der Anleger

WIEN (dpa-AFX) – Die Wiener Börse hat am Mittwoch etwas höher
geschlossen. Der ATX stieg 9,72 Punkte oder 0,29 Prozent auf 3330,86
Einheiten. Im Späthandel grenzte der ATX seine Zuwächse ein und
testete auch kurzfristig den Minusbereich, nachdem sich die Stimmung
europaweit etwas eingetrübt hatte. Auch an der Wall Street gab es
nach der jüngsten Rekordjagd eine gebremste Tendenz zu beobachten.

Unter den Einzelwerten standen in Wien erneut die Papiere von
AT&S in der Gunst der Anleger weit oben. Die Aktien des steirischen
Leiterplattenherstellers zogen 3,3 Prozent auf 23,95 Euro an,
nachdem die Titel bereits am Vortag um mehr als drei Prozent
zugelegt hatten.

Bei den heimischen Schwergewichten stiegen voestalpine um 2,3
Prozent auf 49,02 Euro. OMV legten um 0,9 Prozent auf 52,12 Euro und
Erste Group um 0,65 Prozent auf 36,54 Euro zu.

Aktuelle Geschäftszahlen rückten Immofinanz, Vienna Insurance,
KapschTrafficCom und Porr ins Blickfeld der Akteure. Die Aktien der
Immofinanz reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 2,5
Prozent auf 2,01 Euro. Die Analysten von der Baader Bank schreiben
in einer ersten Einschätzung, dass das operative Ergebnis (FFO) und
der Nettogewinn des Immobilienunternehmens im 3. Quartal enttäuscht
hätten.

Die Titel Vienna Insurance Group (VIG) gaben 1,9 Prozent auf
24,44 Euro nach. In einem Kommentar zu den Neunmonatszahlen des
Versicherers bestätigten die Analysten der Baader Bank die
Kaufempfehlung „Buy“ für die VIG-Aktien. Das Kursziel liegt bei 28
Euro. Die vorgelegten Geschäftszahlen entsprachen weitestgehend den
Erwartungen der Analysten.

Die Porr-Papiere erzielten ein Kursplus von 2,6 Prozent auf 25,65
Euro. Der Baukonzern musste nach drei Quartalen einen Gewinneinbruch
hinnehmen. Dafür hat der Konzern deutlich mehr Aufträge erhalten.

Kapsch-TrafficCom-Titel schlossen mit einem satten Zuwachs von
3,55 Prozent bei 48,67 Euro. Der Mautspezialist hat in der ersten
Hälfte seines Geschäftsjahres 2017/18 zwar mehr Umsatz gemacht, der
Gewinn blieb aber unter jenem des Vorjahres.

Strabag gingen mit einem Kursabschlag von 2,1 Prozent auf 33,20
Euro aus dem Handelstag. Von der APA befragte Analysten erwarten für
die am morgigen Donnerstag anstehenden Geschäftszahlen für das
dritte Quartal 2017 des Baukonzerns einen Gewinnanstieg verbunden
mit mehr Umsatz./ste/APA/nas

ISIN AT0000999982

AXC0250 2017-11-29/18:07

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