Aktuelle Allensbach-Umfrage zeigt: Chancengerechtigkeit bei Kindern ist den Deutschen wichtig

Berlin (ots) –

– Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder –

Ob Sachspenden, ehrenamtliches Engagement, Patenschaften oder Geldspenden, die Deutschen engagieren sich aktiv für die Chancengerechtigkeit für Kinder. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage vom April 2017, die DEUTSCHLAND RUNDET AUF bei dem Meinungsforschungsinstitut Allensbach anlässlich des Internationalen Tages der Kinder in Auftrag gegeben hat. So skeptisch die Menschen sind, dass die Chancen für Kinder in unserer Gesellschaft gerecht verteilt sind, so hoch ist die Bedeutung, die die Menschen dem Thema beimessen.

Die repräsentative Umfrage zeigt, dass 99 Prozent der Deutschen es wichtig (32 Prozent) oder sehr wichtig (67 Prozent) finden, dass jedes Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft die gleichen Chancen hat. Zugleich sind 70 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Chancengerechtigkeit für Kinder in unserer Gesellschaft weniger gut (49 Prozent) oder gar nicht gut (21 Prozent) verwirklicht ist. „Und damit haben sie Recht“, sagt Nina Jäcker, Geschäftsführerin von DEUTSCHLAND RUNDET AUF. „Über 2,5 Mio Kinder in Deutschland sind nach wie vor von Armut betroffen und haben nicht die gleichen Chancen auf Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und eine gesunde Entwicklung.“

Die Umfrage untersucht außerdem, ob und in welcher Weise die Menschen einen eigenen Beitrag leisten, um die Chancengerechtigkeit für Kinder in Deutschland zu verbessern. 58 Prozent der Deutschen geben dabei an, dass sie selbst etwas tun. Die beliebtesten Engagements sind die Sachspenden und Geldspenden, aber auch mit ehrenamtlichen Engagements und Patenschaften unterstützen die Deutschen sozial benachteiligte Kinder. Die Möglichkeit der Mikrospende von ‚Deutschland rundet auf‘, also den Einkaufsbetrag bis zu 10 Cent aufzurunden und zu spenden, nutzen 21 Prozent als Möglichkeit des Geldspendens.

„Uns freut, dass die Menschen dem Thema Chancengerechtigkeit für Kinder einen so hohen Stellenwert beimessen, und dass sie auch selbst einen Beitrag dazu leisten“ erklärt Nina Jäcker. „Gleichzeitig bestärken uns die Ergebnisse der Umfrage darin, noch mehr Menschen für DEUTSCHLAND RUNDET AUF zu mobilisieren. Denn mit der Möglichkeit der Mikrospenden durch das Aufrunden beim Einkaufen oder beim eigenen Gehalt bieten wir allen Menschen eine sehr einfache und leicht im Alltag umzusetzende Möglichkeit, sich zu engagieren.“

Durch die nachhaltige Finanzierung von Förderprojekten, die Kinder und ihre Eltern durch Angebote wie frühkindliche Bildung, Mentoring- und Patenschaftsprogramme oder Elternbildung unterstützt, setzt sich ‚Deutschland rundet auf‘ seit 5 Jahren für faire Chancen für alle Kinder in Deutschland ein. Mit den Spendenmechaniken, beim Einkauf aufzurunden oder seit Beginn dieses Jahres Kleinstbeträge des Gehalts zu spenden, wurde seit April 2012 bereits über 137 Mio. Mal gespendet und über 6,5 Mio. Euro wurden gesammelt. Damit ist DEUTSCHLAND RUNDET AUF eine der größen Spendenbewegungen in Deutschland. Alle Spenden werden zu 100 Prozent ohne Abzüge an geprüfte und evaluierte gemeinnützige Projekte in Deutschland geleitet, die zuvor einen dreistufigen Prüfprozess durchlaufen.

Weitere Informationen auf: http://deutschland-rundet-auf.de/woche-der-kinder-umfrage/

Die DEUTSCHLAND RUNDET AUF-Umfrage

Mit der repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach wirft DEUTSCHLAND RUNDET AUF einen Blick auf das Bewusstsein, die Relevanz und das eigene Engagement der Menschen in Deutschland zum Thema Chancengerechtigkeit bei Kindern. Befragt wurden 1387 Personen ab 16 Jahren im Zeitraum vom 18.-28. April 2017.

Die Umfrage ist Teil der WOCHE DER KINDER, mit der DEUTSCHLAND RUNDET AUF bundesweit gemeinsam mit Organisationen und prominenten Persönlichkeiten für faire Chancen für alle Kinder in Deutschland wirbt und auf einfache Möglichkeiten aufmerksam macht, wie man zum Beispiel mit den ‚Deutschland rundet auf‘ Mikrospenden beim Einkauf oder mit einer Gehaltsspende einen persönlichen Beitrag leisten kann.

Die Ergebnisse:

Hier besteht Konsens: Chancengleichheit für Kinder ist der deutschen Bevölkerung wichtig bis sehr wichtig.

Umfrageergebnis:

– 99 Prozent der Deutschen finden es wichtig (32 Prozent) oder sehr wichtig (67 Prozent), dass jedes Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft die gleichen Chancen hat.

Die deutsche Bevölkerung schätzt die Verwirklichung der Chancengerechtigkeit für Kinder in unserer Gesellschaft skeptisch ein.

Umfrageergebnis:

– 70 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Chancen für Kinder unabhängig von der sozialen Herkunft in unserer Gesellschaft weniger gut (49 Prozent) oder gar nicht gut (21 Prozent) verteilt sind.

Das Engagement für Chancengerechtigkeit ist groß!

Umfrageergebnis:

– 58 Prozent geben an, dass sie sich in irgendeiner Form für die Chancengerechtigkeit von Kindern in unserer Gesellschaft engagieren.

Engagement für Chancengerechtigkeit am häufigsten über Sach- und Geldspenden!

Umfrageergebnis:

– Am häufigsten unterstützen die Befragten sozial benachteiligte Kinder durch Sachspenden, zum Beispiel Bücher, Spielzeug und Kleidung (39 Prozent). – Geldspenden sind die zweithäufigste Form (33 Prozent), etwas für Kinder in Deutschland zu tun, besonders für die über 30-Jährigen. – 17 Prozent engagieren sich auch ehrenamtlich, zum Beispiel durch Hausaufgabenhilfe etc. Besonders verbreitet ist ehrenamtliches Engagement bei den 16- bis 29-Jährigen, unter ihnen engagieren sich 22 Prozent auf diese Weise. – 10 Prozent haben eine Patenschaft für ein sozial benachteiligtes Kind übernommen. – Frauen engagieren sich über alle Arten des Engagements – Sach- oder Geldspenden, Patenschaften oder ehrenamtliches Engagement – hinweg häufiger als Männer.

Die Bereitschaft, sich zusätzlich zu engagieren ist ebenfalls hoch

Umfrageergebnis:

– 64 Prozent der Deutschen sind bereit, sich zusätzlich zu bereits bestehenden Engagements zu engagieren. Am häufigsten genannt werden auch hier Sachspenden an sozial benachteiligte Kinder oder an Betreuungseinrichtungen und Schulen (31 Prozent). – Geldspenden, ob über das Aufrunden an der Kasse, über das Spenden eines Teil des Arbeitslohnes oder durch andere Weise, kommt für rund 26 Prozent als (zusätzliches) Engagement in Frage. – 17 Prozent der Befragten sind zu einem (weiteren) ehrenamtlichem Engagement wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe bereit. – Eine Patenschaft für ein sozial benachteiligtes Kind als (zusätzliches) Engagement zu übernehmen, kommt für 13 Prozent in Frage, vor allem für Frauen und in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen.

„Aufrunden bitte!“ – das Mikrospenden-Modell von ‚Deutschland rundet auf‘ für den Einzelhandel ist etabliert und beliebt!

Umfrageergebnis:

– 21 Prozent der Befragten kennen die Spendenmechanik des Aufrundens an der Kasse und tun dies bereits. – Das Aufrunden ist dabei die verbreiteste Form, Geld zu spenden, und wird am häufigsten von der Gruppe der 30-44-Jährigen genutzt (26 Prozent). – Als zusätzliches Engagement können sich 16 Prozent der Deutschen das Aufrunden vorstellen, vor allem in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen (19 Prozent).

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Pressekontakt: Tina Beck, Kommunikation DEUTSCHLAND RUNDET AUF Tel.: 030 – 78 95 00 39-32 E-Mail: tina.beck@deutschland-rundet-auf.de

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