Berenberg Bank stuft Lenzing-Aktie von „buy“ auf „hold“ ab

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr
Anlagevotum für die Aktien des Faserherstellers Lenzing von „buy“
auf „hold“ klar zurückgenommen. Das Kursziel wurde gleichzeitig von
185 auf 140 Euro nach unten revidiert.

Die Abstufung begründen die Berenberg-Experten rund um Sebastian
Bray mit den zu hohen Markerwartungen für den Lenzing-Gewinn im Jahr
2018. Die Analysten von Berenberg kürzten ihre Gewinnschätzungen für
die kommenden zwei Jahre. Begründet wurde dies unter anderem mit
erwarteten höheren Rohstoffkosten und höheren Belastungen durch
Fremdwährungsentwicklungen.

Die neuen Prognose für den Gewinn je Aktie des laufenden Jahres
lautet auf 10,61 Euro und liegt damit nun um 2,5 Prozent über der
bisherigen Schätzung. Für die Folgejahre 2018 und 2019 wurden die
Erwartungen deutlich um 18 Prozent auf 8,27 Euro Gewinn je Papier
bzw. um 11,5 Prozent auf 9,86 Euro Profit je Titel geschmälert. Die
Dividendenschätzungen je Titel belaufen sich auf 4,20 Euro für 2017,
sowie jeweils 3,90 Euro für 2018 bzw. 2019.

Am Mittwoch starteten die Lenzing-Titel an der Wiener Börse mit
minus 2,17 Prozent auf 128,35 Euro.

Analysierendes Institut Berenberg Bank

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei
Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und
entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus
finden Sie unter
http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
(Die veröffentlichten Weblinks werden von der Internetseite der
dpa-AFX unverändert übernommen.)

(Schluss) ste

AFA0018 2017-10-11/09:23

ISIN: AT0000644505

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