Bericht: Athen will notfalls auf Hilfs-Milliarden verzichten

Nachdem sich die Gläubiger weiterhin nicht auf einen neuen Schuldenerlass für Athen einigen konnten, plant die griechische Regierung nun offenbar notfalls ohne die Rettungs-Milliarden. Laut eines Berichts der „Bild“ (Dienstag) will sie auf die nächste Zahlung von gut sieben Milliarden Euro verzichten, wenn sie trotz kürzlich beschlossener Reformen keine neuen umfangreichen Schuldenerleichterungen erhält.

Dafür habe die Regierung bereits Milliarden zurückgelegt, indem sie monatelang Rechnungen nicht gezahlt habe. „Die Auszahlung ist nicht das Problem“, so der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos. Die Regierung in Athen hatte immer wieder erklärt, Reformen nur zu beschließen, wenn im Gegenzug ein neuer Schuldenerlass kommt. Einen solchen hat aber vor allem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stets ausgeschlossen.

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