BERLINER MORGENPOST: 72 Seiten Staatsversagen / Kommentar von Alexander Dinger zum Fall Amri

Berlin (ots) – Da kann ein Islamist mit mehreren Identitäten durch Deutschland reisen, zahlreiche Straftaten begehen und keiner kann angeblich etwas unternehmen. Da können bei Vernehmungen, Datenauswertungen und Observationen krasse handwerkliche Fehler gemacht werden und keiner zieht daraus Konsequenzen. Da kann eine Polizeibehörde ihren obersten Dienstherren falsch informieren und keinen scheint es zu stören. Das Zeichen, das hier ausgesendet wird, ist fatal. Egal, wie viele Fehler auch gemacht wurden, Konsequenzen hat es offenbar nicht. Ein Innensenator, der das zulässt, wird angreifbar. Denn im schlimmsten Fall hat der Ressortchef eine Behörde, die ihm auf der Nase herumtanzt. Wenn schon keine personelle Konsequenzen gezogen werden sollen, müssen dringend Strukturreformen folgen. Denn Amri war nur einer von mehr als 70 in Berlin lebenden Gefährdern.

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