CH-Eröffnung: SMI sinkt unter 9’000 Punkte – Sorgen um Eurozone

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Dienstagmorgen im frühen Handel schwächer, wobei der Leitindex SMI die Marke von 9’000 Punkten wieder unterschritten hat. Dem hiesigen Markt fehlen Impulse der feiertagsbedingt geschlossenen Börsen in den USA sowie in Hongkong und Festland-China. Mit einer wahrscheinlicher werdenden Neuwahl in Italien und dem aktuellen Tauziehen um die Griechenland-Hilfen rücken für die Investoren nun wieder die Sorgen um die Eurozone ins Blickfeld.

Auf Beachtung sind zudem Aussagen von Notenbankern aus der EU und den USA gestossen. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Montagabend im europäischen Parlament betont, dass eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik im Euroraum notwendig sei. Fed-Mitglied John Williams sprach dagegen in einer Rede davon, dass die USA nahe an der Vollbeschäftigung sei. Die Kommentare wurden von Beobachtern als Hinweis auf eine weitere Zinserhöhung Mitte Juni interpretiert. Im Tagesverlauf stehen noch Konjunkturzahlen aus der EU und aus den USA an.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.30 Uhr 0,42% tiefer bei 8’993,70 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 0,54% auf 1’418,03 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,40% auf 10’228,34. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren bis …

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