COMMERZBANK und Co….

Die Banken-Spekulation bekommt einen neuen Drive.Die EU-Kommission will die faulen Kredite der Banken in nationale Bad Banks auslagern. Darüber soll eine deutliche Ankurbelung der Kreditvergabe erreicht werden. Faule Kredite werden verbrieft und an Investoren verkauft. Die USA haben das in der Finanzkrise 2007 vorgemacht. Heute stehen die US-Banken besser da als je zuvor. Daraus würde eine weitere Säule des Banken-Comebacks in Europa resultieren.

Neue Zinspolitik der Notenbanken

Wie verändert sich die Zinsmarge der Banken, wenn die Zinsen in der Breite, von kurz bis lang, sukzessiv anziehen? Das wird nicht von der EZB alleine mit ihrer Zinspolitik bestimmt, wie man aus den jüngsten Zahlen im deutschen Kreditgeschäft bereits entnehmen kann. Für die deutschen Banken war die EZB-Politik jedoch besonders negativ. Nun steht das Gegenteil bevor, was in steigende Gewinnschätzungen für den Bankensektor münden wird.

Neuer Partner für die Commerzbank?

Der potenzielle Einstieg von Cerberus beim zweitgrößten deutschen Finanzinstitut mit 5 Prozent würde ein Zeichen setzen. Der Finanzinvestor aus New York würde nicht wegen hauseigener Sonderfaktoren bei der Commerzbank einsteigen, sondern aufgrund der sich verbessernden Aussichten der Bankenbranche in Europa. Der Einstieg wäre somit ein Signal für den gesamten europäischen Bankensektor. Andere Adressen dürften dem bei anderen Instituten folgen. Somit bleiben die Aussichten bei der Commerzbank weiterhin gut.

Fazit: Es wird ein spannendes zweites Halbjahr in der Finanzbrache. Bankentitel gehören für uns weiterhin ins Depot. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Positionen in Ihrem Depot nicht zu viel Platz einnehmen. Maximal sollten die Finanztitel 15 bis 20 Prozent Ihres Depotwertes entsprechen. Wer noch ohne Position bei den Banken ist sollte die Commerzbank, Intesa Sanpaolo und die Bank of America ganz oben auf seine Watchlist schreiben.

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