Deutsche Börse soll sich früh mit Schäuble abgestimmt haben: Ab wann war klar, dass die Deutsche Börse …

Ab wann war klar, dass die Deutsche Börse mit der Londoner LSE fusionieren will? Die Antwort ist insbesondere für Börse-Chef Kengeter relevant. Das Finanzministerium soll schon früh von den Fusionsplänen gewusst haben.

Die Führungsebene der Deutschen Börse hat schon Wochen vor dem umstrittenen Aktienkauf durch Konzernchef Carsten Kengeter über eine Fusion mit der Londoner Börse LSE diskutiert. Am 30. Oktober 2015 übermittelte die Deutsche Börse dem Bundesfinanzministerium ein Positionspapier, „um zu erfahren, wie die Politik zu einer möglichen Transaktion mit der LSE stehe“, heißt es in einem Auszug eines Rechtsgutachtens der Anwaltskanzlei Linklaters, der der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlag.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft Kengeter Insiderhandel vor, weil er im Dezember 2015 Aktien der Deutschen Börse kaufte – zwei Monate bevor die Fusionsverhandlungen mit der LSE öffentlich wurden. Nach Auffassung der Ermittler fanden schon vor dem Aktienkauf Fusionsgespräche zwischen den beiden Börsenbetreibern statt.

Ein Sprecher der Deutschen Börse betonte am Freitag, dass Linklaters in dem von dem Konzern in Auftrag gegebenen Gutachten zu dem Schluss gekommen sei, dass „weder zum Zeitpunkt des Aktienerwerbs durch Herrn Kengeter am 14. Dezember 2015 noch zu einem anderen Zeitpunkt bis zum 19. Januar 2016 eine Insiderinformation“ vorgelegen habe. …

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