Deutsche sind Weltmeister im Goldkauf: Bei Goldminenaktien gibt es Übernahmespekulationen.

Bei Goldminenaktien gibt es Übernahmespekulationen.

Historisch wanderte Gold immer aus Regionen ab, in denen der Wohlstand abnimmt, dorthin, wo der Wohlstand wächst. Tatsächlich waren in den vergangenen Jahren Asiaten, vor allem Chinesen und Inder, die großen Käufer. China ist der weltgrößte Goldnachfrager mit voraussichtlich gut 900 Tonnen in diesem Jahr, schätzt das World Gold Council (WGC), eine Lobbyorganisation der Goldindustrie. Indien ist der zweitgrößte Goldmarkt mit einer Nachfrage von schätzungsweise 650 bis 750 Tonnen.

Pro Einwohner gerechnet aber, waren die Deutschen zuletzt die Weltmeister beim Goldkauf. Nach einer Erhebung des WGC kaufte 2016 jeder Deutsche durchschnittlich etwa 1,4 Gramm des Edelmetalls in Form von Barren, Münzen oder Schmuck. In China und Indien lag die Pro-Kopf-Nachfrage bei 0,7 und 0,5 Gramm.

Nicht eingerechnet in den 1,4 Gramm sind die Käufe der mit Barren unterlegten Goldfonds, die an deutschen Börsen gelistet sind. Die Bestände von Xetra-Gold, Euwax Gold und db Physical Gold sind inzwischen auf über 252 Tonnen angeschwollen. Gegenüber Anfang 2016 bedeutet das einen Anstieg um 150 Prozent.

„Die mysteriöse Flucht der Deutschen ins Gold“ titelte unlängst welt.de. Die schlimmsten Turbulenzen der Euro-Krise seien schließlich längst vorbei. Gut, das muss sich noch zeigen. Auf die Sezessionsbewegung …

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