Deutschland legt dritten High-Tech-Gründerfonds auf

Von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)–Der teilstaatliche Risiko-Investor High-Tech-Gründerfonds hat seinen dritten Geldtopf gefüllt. Nach einem Jahr Akquise hat der dritte Fonds ein Volumen von 245 Millionen Euro, wie das Unternehmen bekanntgab. Zu den Investoren gehören neben öffentlichen Partnern, wie dem Bundeswirtschaftsministerium und der staatseigenen KfW-Bank, derzeit 26 Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft.

Schon ab Herbst sollen damit junge Unternehmen mit bis zu 3 Millionen beim Wachstum unterstützt werden. In Ausnahmefällen verteilen die Bonner aber auch mehr Risikokapital. Ziel ist es, dass Volumen der dritten Auflage des HTGF auf 300 Millionen Euro zu steigern.

Das Bundeswirtschaftsministerium ist mit 133 Millionen Euro der größte Einzelinvestor, die KfW stellt knapp 27 Millionen zur Verfügung. „Zur Finanzierung benötigen Gründerinnen und Gründer vor allem Wagniskapital, denn meistens besteht am Anfang keine Möglichkeit zur Kreditfinanzierung“, sagte Ministerin Brigitte Zypries (SPD).

Aus der Wirtschaft kommt unter anderen von den Konzernen Deutsche Post, Bosch, Evonik, Drillisch, SAP und Haniel Geld. Die erste Auflage des Gründerfonds ging 2005 an den Start, der zweite Fonds folgte 2011. Investoren hatten das Management dafür kritisiert, dass die Rendite des ersten Fonds zu gering sei.

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May 31, 2017 07:07 ET (11:07 GMT)

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