Devisen: Euro im US-Handel deutlich unter Druck – Nordkorea-Raketentest

NEW YORK (dpa-AFX) – Nach einem erneuten Raketentest Nordkoreas
ist der Kurs des Euro im New Yorker Dienstagshandel
merklich unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung
fiel bis auf ein Tagestief bei 1,1827 US-Dollar und wurde zuletzt
mit 1,1834 Dollar gehandelt. Im frühen europäischen
Vormittagsgeschäft hatte der Euro noch über 1,19 Dollar notiert. Die
Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1888
(Montag: 1,1952) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8412
(0,8367) Euro.

Der US-Dollar zog indes spürbar an. Für Impulse sorgte auch die
Verbraucherstimmung in den USA, die sich im November überraschend
aufgehellt hatte und auf ein neues 17-Jahreshoch gestiegen war.

An den Finanzmärkten wird weiter fest mit einer Leitzinserhöhung
der US-Notenbank Fed im Dezember gerechnet. „Die Rahmenbedingungen
sprechen für eine Anhebung“, sagte der nominierte Fed-Chef Jerome
Powell während einer Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats am
Dienstag. „Es wird Zeit, die Leitzinsen zu normalisieren.“ Powell
wurde von US-Präsident Donald Trump als neuer Chef der US-Notenbank
vorgeschlagen. Der Senat muss der Nominierung noch
zustimmen./ajx/she

ISIN EU0009652759

AXC0310 2017-11-28/21:21

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