Devisen: Euro pendelt um 1,19 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Euro ist am Montag im New
Yorker Handel zeitweise wieder unter die Marke von 1,19 US-Dollar
gerutscht. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung mit 1,1902 Dollar
knapp darüber, nachdem sie im europäischen Nachmittagsgeschäft bis
auf 1,1961 Dollar gestiegen war und damit auf den höchsten Stand
seit Ende September. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den
Referenzkurs auf 1,1952 (Freitag: 1,1877) Dollar festgesetzt. Der
Dollar kostete damit 0,8367 (0,8420) Euro.

Starke Impulse für den Handel zwischen Euro und Dollar blieben am
Montag zunächst aus. Etwas gebremst wurde der Euro durch schwächere
Konjunkturdaten aus Italien. Der Dollar hingegen erhielt etwas
Auftrieb durch solide Daten vom amerikanischen Häusermarkt. Zudem
half neuer Optimismus in Sachsen US-Steuereform dem „Greenback“.

Starke Kursgewinne verzeichnete zum Wochenstart der
südafrikanische Rand, obwohl sich namhafte Ratingagenturen vor dem
Wochenende kritisch geäußert hatten. Am Freitag hatten die
Bonitätsprüfer von Standard & Poor’s die Kreditbewertung Südafrikas
gesenkt. Der Rand war daraufhin unter Druck geraten. Die Konkurrenz
von Moody’s hielt sich mit einer Abstufung zurück, setzte das Rating
aber unter Beobachtung. Letztlich habe am Montag die Erleichterung
überwogen, dass Moody’s S&P nicht gefolgt sei, hieß es aus dem
Handel.

Etwas erholen konnte sich am Montag auch die türkische Lira.
Händler begründeten dies mit Spekulationen, wonach die türkische
Notenbank zur Stützung der Lira ihren Leitzins anheben
könnte./ajx/she

ISIN EU0009652759

AXC0270 2017-11-27/21:03

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