Devisen: Eurokurs fällt – Fed-Mitglied Dudley mit Konjunkturoptimismus

NEW YORK (dpa-AFX) – Untermauerte Aussichten auf eine weitere
geldpolitische Straffung in den USA haben dem US-Dollar am Montag
Rückenwind verliehen. Der Kurs des Euro geriet im
Gegenzug unter Druck und fiel im New Yorker Handel auf zuletzt
1,1147 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den
Referenzkurs auf 1,1199 (Freitag: 1,1167) Dollar festgesetzt. Der
Dollar hatte damit 0,8929 (0,8955) Euro gekostet.

Mit William Dudley äußerte sich einer der führenden
US-Notenbanker positiv zur Wirtschaft in den USA. Das Niveau an
Zuversicht sei derzeit „sehr, sehr hoch“ und die wirtschaftliche
Expansion werde voraussichtlich noch lange anhalten, sagte Dudley.

Jüngst hatte die von der US-Notenbank Fed in Aussicht gestellte
weitere Straffung der Geldpolitik die Investoren nicht sonderlich
beeindruckt. An den Finanzmärkten seien für absehbare Zeit weniger
weitere Zinserhöhungen eingepreist als von der Fed indirekt in
Aussicht gestellt, schrieb Analystin Michala Marcussen von der
französischen Bank Societe Generale in einer Studie./mis/tos/he

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AXC0263 2017-06-19/21:01

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