Devisen: Eurokurs kann sich im US-Handel nicht über 1,12 Dollar halten

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Eurokurs ist am Dienstag
im US-Handel nach seinem Sprung über die Marke von 1,12 Dollar
wieder etwas abgebröckelt. Rund eine Stunde vor der Schlussglocke an
der Wall Street kostete ein Euro 1,1188 US-Dollar.

Zunächst hatte die Gemeinschaftswährung nach guten
Konjunkturdaten aus Frankreich zugelegt und später von
enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den USA profitiert. Eine halbe
Stunde nach dem US-Börsenstart war sie letztlich bis auf 1,1205
Dollar geklettert. Im europäischen Frühhandel hatte der Euro noch
fast einen Cent tiefer notiert. Die Europäische Zentralbank hatte
den Referenzkurs auf 1,1173 (Montag: 1,1188) Dollar festgesetzt.

In Frankreich hatte sich das Bruttoinlandsprodukt im ersten
Quartal mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent etwas stärker entwickelt
als bisher gedacht. Außerdem hatte sich im Mai die Stimmung der
französischen Verbraucher aufgehellt und war laut der
Statistikbehörde Insee auf das beste Niveau seit fast zehn Jahren
geklettert. Später kam weiterer Rückenwind für den Eurokurs aus den
USA. In der weltgrößten Volkswirtschaft hatte sich im Mai die vom
Conference Board ermittelte Konsumlaune überraschend schwach
gezeigt./ck/he

ISIN EU0009652759

AXC0285 2017-05-30/21:06

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