Devisen: Eurokurs leicht gefallen – Britisches Pfund unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro ist am
Freitag im frühen Handel leicht gefallen. Die europäische
Gemeinschaftswährung wurde mit 1,1203 US-Dollar gehandelt. In der
Nacht hatte sie noch etwas höher notiert. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1214
(Mittwoch: 1,1193) US-Dollar festgesetzt.

In der Eurozone werden am Vormittag lediglich
Stimmungsindikatoren aus Italien veröffentlicht. Datenseitig stehen
die USA im Blick. So wird die zweite Schätzung des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das erste Quartal erwartet. Zudem
stehen noch die Auftragseingänge für langlebige Güter als auch das
Konsumklima der Universität von Michigan auf dem Kalender.

Deutlich gefallen ist jedoch das britische Pfund. Händler
verwiesen auf eine neue Umfrage zu den anstehenden Parlamentswahlen.
Demnach hat die oppositionelle linke Labour-Partei deutlich
aufgeholt. Zuletzt hatte sich der anstehende Brexit zunehmend in den
Konjunkturdaten niedergeschlagen. So hat die Wirtschaft
Großbritanniens zu Beginn des Jahres laut Zahlen vom Donnerstag noch
stärker an Fahrt verloren als erwartet. Der Außenhandel und der
private Konsum dämpften die Wirtschaftsentwicklung. Das Pfund fiel
unter 1,15 Euro und wurde zuletzt mit 1,1494 Euro gehandelt. In der
Nacht hatte das Pfund noch 50 Cent höher notiert./jsl/fbr

ISIN EU0009652759

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