dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 28.11.2017

FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im
dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 28.11.2017

AMAZON COM INC

NEW YORK – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel
für Amazon von 1300 auf 1450 US-Dollar angehoben und
die Aktien auf der „Conviction Buy List“ belassen. Dies schrieb
Analyst Heath Terry in einer am Dienstag vorliegenden Studie vor der
jährlichen Nutzerkonferenz der Amazon Web Services. Die Aktionäre
dürften mit Impulsen für die Papiere rechnen, wie die Vergangenheit
gezeigt habe.

BMW

– Metzler hat BMW von „Hold“ auf „Sell“ abgestuft und das Kursziel von 78 auf 76 Euro gesenkt. Die Münchner verlören Macht und Ideen, hieß es in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Gleichzeitig seien deutlich steigende Investitionen eine Belastung. Die Experten halten BMW für die Schwächsten unter den drei Branchengrößen in Deutschland.

EASYJET

FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die
Easyjet-Aktie vor dem Hintergrund der jüngsten
Sektorkonsolidierungen von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das
Kursziel von 1300 auf 1551 Pence angehoben. Die Insolvenzen von Air
Berlin und Monarch Airlines brächten der britischen
Billigfluggesellschaft nachhaltigen Nutzen, schrieb Analystin
Ruxandra Haradau-Doser in einer am Dienstag vorliegenden Studie.
Easyjet dürfte innerhalb der europäischen Branche von dem Aus der
beiden Wettbewerber am meisten profitieren.

ELRINGKLINGER AG

DÜSSELDORF – Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat ElringKlinger
von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft. Probleme im
Geschäft mit Produkten zur Hitzeabschirmung belasteten zwar nach wie
vor die Ergebnisse, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer am
Dienstag vorliegenden Studie. Bei einem geschätzten Jahresumsatz von
400 Millionen Euro rechne er hier in diesem Jahr mit einem Verlust
von 10 Millionen Euro. Das bremse die Erholung, was sich auch im
Aktienkurs niederschlage. Das Schlimmste sei nun aber eingepreist,
die Maßnahmen des Managements dürften 2018 Früchte tragen. Zudem
steige mit der Aufnahme neuer Geschäftsaktivitäten die Auslastung
der Kapazitäten.

FIAT CHRYSLER

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Fiat
Chrysler von 13,40 auf 14,50 Euro angehoben, die
Einstufung aber auf „Neutral“ belassen. Dies schrieb Analyst Patrick
Hummel in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

FRESENIUS SE

FRANKFURT – Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für
Fresenius SE von 77 auf 63 Euro gesenkt und die
Einstufung auf „Hold“ belassen. Die Preisgestaltung in den USA
dürfte für den Medizinkonzern schwerer werden und die Ziele für 2018
dürften Unsicherheit widerspiegeln, schrieb Analyst Oliver Reinberg
in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Risiken in Bezug auf
die Übernahme des US-Konzerns Akorn seien nach den jüngsten
Kursverlusten dagegen bereits eingepreist.

HELLA KGAA HUECK & CO

FRANKFURT – Die DZ Bank hat den fairen Wert für Hella
nach Zahlen von 58 auf 60 Euro angehoben und die
Einstufung auf „Kaufen“ belassen. Im ersten Geschäftsquartal habe
der Lichtspezialist die Erwartungen nicht ganz erfüllt, schrieb
Analyst Michael Punzet in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er
passte daraufhin leicht seine Schätzungen an, rechnet allerdings mit
sukzessiven Verbesserungen. Die Aktie zähle daher weiterhin zu
seinen „Top-Picks“ unter den Autozulieferern.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Infineon
nach einer Umfrage zur Kundenakzeptanz für
Elektromobilität von 26,50 auf 27 Euro angehoben und die Einstufung
auf „Buy“ belassen. Analyst David Mulholland betonte in einer am
Dienstag vorliegenden Branchenstudie, dass das Interesse der
Konsumenten an elektrischen Autoantrieben weiter steige. Der
Halbleitersektor sei ein Profiteur davon. Dort rate er bei
Einzelwerten aber zu einem selektiven Vorgehen. Infineon zählt er zu
seinen präferierten Werten.

KION

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat Kion von „Sell“ auf „Neutral“ hochgestuft und das Kursziel von 60 auf 66 Euro
angehoben. Chancen und Risiken seien beim Staplerhersteller
inzwischen ausgeglichener, schrieb Analyst Sven Weier in einer am
Dienstag vorliegenden Studie. Dazu habe die unterdurchschnittliche
Kursentwicklung der Papiere nach der Gewinnwarnung geführt.

KWS SAAT

HAMBURG – Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für
KWS Saat von 343 auf 347 Euro angehoben und die
Einstufung auf „Hold“ belassen. Die Ergebnisse des ersten Quartals
hätten nur geringfügig überrascht, schrieb Analyst Oliver Schwarz in
einer am Dienstag vorliegenden Studie. Das höhere Ziel resultiere
aus der Verschiebung der Bewertungsbasis nach vorne.

MICHELIN

NEW YORK – Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel
für Michelin von 125 auf 130 Euro angehoben und die
Einstufung auf „Overweight“ belassen. Sie präferiere im Autosektor
weiterhin die Aktien von Reifenherstellern, schrieb Analystin
Victoria Greer in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Große
Hersteller wie Michelin seien hier in der besten Ausgangslage, um
mit weiterem Gegenwind durch die Rohstoffpreise umgehen zu können.
Bei den Franzosen stehe 2018 der bilanzielle Spielraum im
Mittelpunkt. Er könne für Zukäufe eingesetzt oder an die Aktionäre
ausgeschüttet werden.

NORDEX AG

NEW YORK – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Nordex
von „Neutral“ auf „Underperform“ abgestuft und das
Kursziel von 15,00 auf 5,50 Euro gesenkt. Er habe seine Schätzungen
für die Preisgestaltung und die Gewinnmargen aller
Windturbinen-Hersteller in der EU gekappt, schrieb Analyst Pinaki
Das in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Kleinere
Unternehmen wie Nordex oder Senvion litten besonders stark, weshalb
er für beide in den Jahren 2018 und 2019 nun mit Verlusten rechne.
Bei Nordex habe er zudem den Ausblick auf das kommende Jahr
berücksichtigt.

NOVO NORDISK

ZÜRICH – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Novo
Nordisk von 350 auf 370 dänische Kronen angehoben und
die Einstufung auf „Buy“ belassen. Das Wachstum des
Diabetesspezialisten erhalte mit dem oral einzunehmenden Mittel
Semaglutid weiteren Schub, schrieb Analyst Michael Leuchten in einer
am Dienstag vorliegenden Studie.

PORSCHE SE

LONDON – Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel
für Porsche SE von 70 auf 90 Euro angehoben und die
Einstufung auf „Overweight“ belassen. Die Porsche-Aktie sei ein
günstiger Weg, in den Autobauer VW, der wichtigsten
Porsche-SE-Beteiligung, zu investieren, schrieb Analystin Kristina
Church in einer am Dienstag vorliegenden Studie. VW, von denen die
Porsche Holding 52 Prozent der Stammaktien hält, erkor die Expertin
aktuell zum Branchenfavoriten.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel
für Rheinmetall von 109 auf 111 Euro angehoben und
die Einstufung auf „Halten“ belassen. Im Rahmen des
Kapitalmarkttages habe das Management die Finanzziele teilweise
präzisiert, beziehungsweise angehoben, schrieb Analyst Sven
Diermeier in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Zudem sei der
Rüstungskonzern und Autozulieferer gegenwärtig in der komfortablen
Situation, dass sich seine beiden Unternehmensbereiche im
Aufwärtstrend befinden.

SENVION

NEW YORK – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Senvion
von „Buy“ auf „Underperform“ abgestuft und das
Kursziel von 15,00 auf 6,50 Euro gesenkt. Er habe seine Schätzungen
für die Preisgestaltung und die Gewinnmargen aller
Windturbinen-Hersteller in der EU gekappt, schrieb Analyst Pinaki
Das in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Kleinere
Unternehmen wie Nordex oder Senvion litten besonders stark, weshalb
er für beide in den Jahren 2018 und 2019 nun mit Verlusten rechne.

STRÖER

HANNOVER – Die NordLB hat Ströer nach Zahlen für
das dritte Quartal von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft und das
Kursziel von 58 auf 72 Euro angehoben. Wie erwartet habe der
Außenwerbekonzern dank Übernahmen sowie organischen Wachstums die
gute Unternehmensentwicklung fortgesetzt, schrieb Analyst Holger
Fechner in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Weichen seien
unverändert auf Wachstum gestellt. Zudem sollten die Aktionäre von
den erwarteten Gewinnverbesserungen über steigende
Dividendenausschüttungen profitieren.

/she

AXC0308 2017-11-28/21:13

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