Durchzogene Bilanz nach Spitzentreffen zwischen Trump und Tusk

Brüssel – EU-Ratspräsident Donald Tusk hat sich nach einem ersten Treffen mit US-Präsident Donald Trump zwar positiv dazu geäussert: „Mein Eindruck ist, dass wir uns in vielen Bereichen einig sind.“ Trotzdem konnten sich die Spitzenpolitiker bei wichtigen Themen nicht einigen.

Man habe über Aussenpolitik, Sicherheit, Klima und Handelsbeziehungen gesprochen, sagte Tusk nach dem Treffen in einer kurzen Stellungnahme im Internet.

Das Gespräch zwischen dem US-Präsidenten und den EU-Spitzenpolitkern dauerte gut eine Stunde. Ein erster Austausch fand zwischen Trump, Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker statt. Später stiessen die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini sowie EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani dazu. Auf Seiten der USA nahm US-Aussenminister Rex Tillerson daran teil.

Gewisse Bereiche seien „offen geblieben wie Klima und Handel“, bilanzierte Tusk. Gemäss eines Sprechers der EU-Kommission wollen die EU und die USA aber einen gemeinsamen Aktionsplan zu den Handelsbeziehungen ausarbeiten.

Juncker habe bei Trump darauf gedrungen, die Handelsbeziehungen zu intensivieren. Denn diese seien für beide Seiten gewinnbringend, wurde die Sprecherin von der Nachrichtenagentur dpa zitiert. Anders als die EU-Spitze steht der US-Präsident dem Freihandel kritisch gegenüber.

Dieser Aktionsplan dürfte aber kaum darüber hinwegtäuschen, dass das Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der …

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