Ein entwaffnendes Land: Ein Niedermähen von Menschenmassen aus feiger Distanz wie in Las Vegas ist in …

Ein Niedermähen von Menschenmassen aus feiger Distanz wie in Las Vegas ist in Japan schwer vorstellbar. Denn die Waffenkontrollgesetze sind so scharf geworden, dass selbst die Yakuza-Gangster ihre Feuerwaffen abrüsten.

In Deutschland schauen wir schon mit Erstaunen auf die Faszination der US-Bürger für ihre Schusswaffen. Immerhin tragen 90 Prozent der Amerikaner eine Waffe. Für Japaner ist diese Knarrenliebe allerdings noch schwerer vorstellbar als für uns. Hier schauen mich meine Bekannten schon ungläubig an, wenn ich ihnen von Deutschland erzähle. Von Schützenfesten beispielsweise, bei denen die Teilnehmer mit Waffen über der Schulter in den Dörfern paradieren.

Mit Jägern und Waffenliebhabern kommen in Deutschland statistisch immerhin 30 Feuerwaffen auf je 100 Einwohner. In Japan ist das ein Wert, der als stillschweigende Billigung von Massenmord verstanden wird. Hier trägt außer Militär und Polizei fast niemand eine Handfeuerwaffen außerhalb von Militär und Polizei. Offiziell kommen 0,6 Pistolen, Revolver und Gewehre auf 100 Japaner.

Der Grund ist, dass der Besitz und der Verkauf von Waffen in Japan strengstens kontrolliert wird. Waffenscheine gibt es nur für Leute wie Jäger oder Polizisten, die Schusswaffen benötigen. Und auch dann müssen die Interessenten nicht nur einen Drogentest und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Sie benötigen zudem in regelmäßigen Abständen ärztliche Attests, die ihre mentale und körperliche Eignung nachweisen.

Außerdem will die Polizei wissen, …

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