EU und Nato verurteilen Nordkoreas Raketenabschuss

BRÜSSEL (dpa-AFX) – EU und Nato haben den jüngsten
Raketenabschuss Nordkoreas aufs Schärfste verurteilt. „Dies ist ein
weiterer Bruch zahlreicher UN-Sicherheitsrats-Resolutionen, der die
regionale und internationale Sicherheit untergräbt“, urteilte
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstagabend. „Nordkorea
muss wieder in einen glaubwürdigen und gehaltvollen Dialog mit der
internationalen Gemeinschaft eintreten.“

Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini
bezeichnete den Raketenabschuss als inakzeptable Verletzung der
internationalen Verpflichtungen Nordkoreas. „Der Raketenstart ist
eine weitere schwere Provokation und eine ernste Bedrohung für die
internationale Sicherheit.“ Nordkorea müsse sein Atom- und
Raketenprogramm einstellen.

Die deswegen geltenden EU-Strafmaßnahmen gegen Nordkorea sind
schon heute schärfer als gegen alle anderen mit Sanktionen belegten
Länder der Welt. Beispielsweise dürfen in das Land keinerlei Öl- und
Ölprodukte mehr geliefert werden. Zudem sind Investitionen in
Nordkorea verboten, um die Devisenbeschaffung zu
verhindern./asa/DP/she

AXC0319 2017-11-28/23:01

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