GESCO AG: EBIT-Marge kräftig gesteigert

Die GESCO AG hat nach Aussage der Analysten von GSC Research die erfreuliche Geschäftsentwicklung aus dem Auftaktquartal auch im zweiten Quartal 2017/18 (per 30.9.) fortgesetzt. Nach einer zum Halbjahr 2017/18 stark verbesserten EBIT-Marge befinde sich das Unternehmen wieder auf dem Weg des profitablen Wachstums, weswegen die Analysten die bis 2022 angestrebte EBIT-Zielmarge von 8 Prozent als realistisch bezeichnen.

Nach Darstellung von GSC Research habe sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung der GESCO AG auch im zweiten Quartal 2017/18 nahtlos fortgesetzt. Anhand der vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal zeichne sich zudem eine weitere Steigerung von Umsatz, Auftragseingang und -bestand ab, sodass der Vorstand durchaus Chancen sehe, die auf den oberen Rand der vormaligen Prognosebandbreiten konkretisierte Guidance zu übertreffen. Einschränkend verweisen die Analysten aber auf mögliche, noch nicht abschließend quantifizierbare Einmaleffekte ab, die die Ergebnisentwicklung dämpfen könnten.

Die zum Halbjahr kräftig von 4,6 auf 7,7 Prozent verbesserte EBIT-Marge sehen die Analysten als eine Bestätigung ihrer Meinung, dass sich GESCO nach fünf Geschäftsjahren mit per Saldo rückläufiger Margen- und Ergebnisentwicklung nun wieder auf dem Weg des profitablen Wachstums bewege. Hierzu trage neben der seit Geschäftsjahresbeginn in die GuV einfließenden PGW-Gruppe, die den Konzern laut GSC Research deutlich stärke, auch das übrige Portfolio bei. Aus der zur Veräußerung gestellten Protomaster sehe das Management keine Risiken mehr in der Bilanz. Wann die diesbezüglichen Verkaufsverhandlungen zu einem Abschluss führen werden, sei jedoch nicht prognostizierbar.

Die im Rahmen der Portfoliostrategie 2022 definierten Maßnahmen, aus denen nach Einschätzung von GSC Research bereits erste Erfolge sichtbar seien, sollen bis 2019 wirksam werden. Dies stimme die Analysten für die weitere Zukunft der GESCO AG optimistisch, nach deren Meinung die bis 2022 angestrebte EBIT-Zielmarge von 8 Prozent absolut realistisch sei.

Vor diesem Hintergrund und auf Basis der nochmals leicht angehobenen Schätzungen sowie unter Berücksichtigung des aktuellen 2018er-KGVs der von GSC Research aufgestellten Peer-Group (20,4) haben die Analysten ihr Kursziel für die GESCO-Aktie von 31 auf 41 Euro und die Einstufung von „Halten“ auf „Kaufen“ heraufgesetzt.

Hinweis nach § 34b WpHG: Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse kann unter folgender Adresse eingesehen werden:

http://www.gsc-research.de/uploads/tx_mfcgsc/artikel/2017-11-21_GESCO.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung nach § 34b WpHG findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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