Griechenland wird Hilfsprogramm nicht ausschöpfen: Das Etikett „Krisenland“ heftet Griechenland seit …

Das Etikett „Krisenland“ heftet Griechenland seit acht Jahren an. Geht es nach Ministerpräsident Alexis Tsipras, dann ist das im kommenden Sommer vorbei. Die Signale mehren sich, dass Tsipras‘ Hoffnung aufgehen könnte.

Griechenland wird nach Einschätzung des Eurorettungsfonds ESM das laufende Hilfsprogramm nicht komplett ausschöpfen. „Wir freuen uns, dass die Darlehenssumme für Griechenland deutlich unter dem ESM-Programmdeckel von 86 Milliarden Euro bleiben dürfte“, sagte ESM-Chef Klaus Regling dem „Handelsblatt“. Nicht abgerufene Gelder könnten teilweise dazu genutzt werden, Griechenlands Darlehen an andere Gläubiger zurückzuzahlen. Voraussetzung für solche Schuldenerleichterungen sei aber, dass Athen die Reformauflagen umsetzt und dass alle Euro-Staaten zustimmen, unterstrich Regling im Handelsblatt. Derweil starten die internationalen Gläubiger an diesem Montag neue intensive Kontrollen zu Griechenlands Reformbemühungen.

Griechenland wird seit 2010 von internationalen Geldgebern mit Hilfskrediten vor dem finanziellen Kollaps bewahrt. Das aktuelle dritte Hilfsprogramm mit einem Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im Sommer 2018 aus. Dann will …

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