Hilfsorganisationen fordern Politikwechsel: Zeigt die EU nur ein so großes Interesse an Afrika, weil …

Zeigt die EU nur ein so großes Interesse an Afrika, weil sie Angst vor noch mehr Flüchtlingen hat? Beim EU-Afrika-Gipfel in Abidjan schwingt diese Frage im Hintergrund mit. Hilfsorganisationen fordern einen Neuanfang.

Keine Abschottung vor Flüchtlingen, keine Deals mit Diktatoren und kein Handel zulasten von Kleinbauern: Hilfsorganisationen haben vor Beginn des EU-Afrika-Gipfels eine radikale Abkehr von der bisherigen Politik Europas gefordert. Deutschland und die anderen EU-Staaten dürften die Menschen auf dem Nachbarkontinent nicht der Schutzlosigkeit ausliefern, heißt es in Stellungnahmen zu dem Spitzentreffen an diesem Mittwoch und Donnerstag in Abidjan (Elfenbeinküste). Viele der aktuellen Kooperationen dienten nur der Eindämmung der illegalen Migration und der Förderung der europäischen Wirtschaft.

Als Beispiel nannten Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, Medico International und Pro Asyl die EU-Unterstützung für das nordafrikanische Transitland Libyen. Sie steht seit Monaten in der Kritik, weil es immer wieder Berichte darüber gibt, dass an der Flucht nach Europa gehinderte Menschen …

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