IBM und Cisco wollen gemeinsam gegen Cyber-Kriminalität vorgehen

NEW YORK (dpa-AFX) – Cisco und IBM haben eine Partnerschaft im Kampf gegen die wachsende Bedrohung
durch Cyber-Angriffe geschlossen. Beide US-Unternehmen wollen ihre
Sicherheitsprodukte und Dienstleistungen künftig besser aufeinander
abstimmen. Eines der Kernprobleme sei die weite Verbreitung von
Sicherheitswerkzeugen, die nicht untereinander kommunizieren oder
schwer integrierbar seien, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch.
Die Zusammenarbeit unterstreiche „die Notwendigkeit,
herstellerübergreifende, durchgängig integrierte Sicherheitslösungen
zu schaffen – anstelle von Insellösungen“, sagte
IBM-Sicherheitsexperte Christian Nern.

Die Zusammenarbeit sei langfristig angelegt und soll die Kräfte
beider IT-Konzerne im Service, bei Produkten und in der
Sicherheitsforschung bündeln. Gemeinsam wollen die Partner gegen
hochorganisierte Cyberkriminalität vorgehen. „Es wird erwartet, dass
Cybercrime die Welt bis zu sechs Billionen US-Dollar jährlich bis
2021 kosten kann“ sagte Marc van Zadelhoff, Chef von IBM Security.
Deshalb befürworte das Unternehmen eine offene Zusammenarbeit im
Kampf gegen die Bedrohungen.

Heutige Cyberattacken würden immer komplexer und breiteten sich
immer schneller aus, hieß es. So habe sich der Erpressungs-Trojaner „WannaCry“ zuletzt innerhalb weniger Stunden in 100 Ländern
ausbreiten können. IBM und Cisco wollen nun ihre Kompetenzen bei der
Analyse von Schadcodes bündeln und damit schneller reagieren können.
Beide Unternehmen hätten erst kürzlich erfolgreich ihre Erkenntnisse
über „WannaCry“ geteilt und dadurch koordiniert reagieren
können./gri/DP/jha

ISIN US17275R1023 US4592001014

AXC0252 2017-05-31/16:46

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