In russischen Automarkt kommt Bewegung: Der Absatzeinbruch von 50 Prozent hat die russische Autobranche …

Der Absatzeinbruch von 50 Prozent hat die russische Autobranche hart getroffen. Dennoch weiten deutsche Hersteller ihr Engagement aus. Bei Großprojekten locken die Behörden Investoren auch mit Geschenken

Der Silberpfeil zielt auf Moskau. Vor den Toren der russischen Hauptstadt auf einem früheren Militärgelände beginnt der Stuttgarter Autohersteller Daimler mit dem Bau seines ersten Werks in Russland. Nach Jahren des Abschwungs auf dem einstigen Hoffnungsmarkt wertet die russische Führung den Neubau als Prestigeprojekt. Der Zeitpunkt erscheint gut gewählt: Experten sehen Bewegung auf dem Markt. Doch noch ist der Aufschwung ein zartes Pflänzchen. Bis zum Industriepark Jessipowo nordwestlich von Moskau sind es rund 40 Kilometer über die Landstraße in Richtung St. Petersburg. Auf einer Fläche von rund 85 Hektar soll das Mercedes-Werk entstehen. Das Ziel: Bis zu 25 000 Fahrzeuge sollen jährlich vom Band laufen. E-Klasse-Limousinen und Geländewagen – die bisherigen Bestseller in Russland – will Mercedes-Benz produzieren und so seine ohnehin starke Position im russischen Premium-Segment ausbauen.

„Russland ist ein strategisch wichtiger und absatzstarker Markt“, sagt ein Sprecher von Mercedes-Benz der Deutschen Presse-Agentur. „Mit einer lokalen Produktion sind wir in Russland näher an unseren Kunden“, sagt auch Markus Schäfer, Vorstandsmitglied bei Mercedes-Benz Cars.

2016 hat Mercedes-Benz knapp 37 000 Neuwagen in Russland verkauft. Zwar war dies ein Minus von elf Prozent im Vergleich zu 2015, doch zumindest im Mai und April legte der Absatz wieder leicht zu. Im Lkw-Segment baut Daimler bereits seit …

Den vollständigen Artikel lesen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.