Landtagsfraktion will selber ihren Spitzenkandidaten wählen: Wer führt künftig die CSU? Im Streit um …

Wer führt künftig die CSU? Im Streit um den Spitzenkandidaten für das Ministerpräsidentenamt will die CSU-Landtagsfraktion einen eigenen Favoriten küren. Und zwar für den Fall, das Horst Seehofer nicht mehr antritt.

Im CSU-Machtkampf um den nächsten Spitzenkandidaten für das Ministerpräsidentenamt will die CSU-Landtagsfraktion ein entscheidendes Wort mitreden: Am kommenden Montag (4. Dezember) soll es um 8.30 Uhr eine Sondersitzung der Fraktion geben – noch vor einer anschließenden Sitzung des Parteivorstands. Und sollte Seehofer bei der Landtagswahl 2018 nicht mehr antreten, wollen die Abgeordneten in dieser Sitzung schriftlich und geheim ihren Favoriten für die Landtagsspitzenkandidatur küren. Das verlautete nach einer Sitzung des erweiterten Fraktionsvorstands am Dienstag aus Teilnehmerkreisen.

Endgültig sollen der nächste Parteichef und der Spitzenkandidat auf dem Parteitag Mitte Dezember gewählt werden – auf Vorschlag des Parteivorstands. Bei dem Votum der CSU-Landtagsfraktion würde es sich formal lediglich um einen „Empfehlungsbeschluss“ handeln, hieß es. Das Vorgehen sei auch mit Seehofer selbst besprochen, wurde betont.

Praktisch erhöht dies aber ganz massiv den Druck auf Seehofer, eine Personallösung zu präsentieren, die im Sinne der Fraktion ist. …

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