Lausitzer Rundschau: Wolf bleibt Wolf Brandenburg legt Plan für Problemtiere vor

Cottbus (ots) – Wie viele Wölfe verträgt die Region? Die Debatte darüber wird auch nach Vorlage des Entwurfs einer Wolfsverordnung für Brandenburg weitergehen. Je nachdem, ob Bauern, Naturschützer oder Jäger gefragt werden, fällt die Antwort auch in Zukunft verschieden aus. Trotzdem ist der Versuch richtig, den Konflikt mittels einer Verordnung etwas zu entschärfen. Schon weil dadurch die Verantwortung für Vergrämung oder Abschuss auf die Schultern einer Landesbehörde gelegt wird, und weil es ein einheitliches Vorgehen in allen Landkreisen garantiert. Wie gespalten die öffentliche Meinung zum Abschuss eines Problemwolfes ist, hatte Anfang des Jahres „Pumpak“ gezeigt. Weil er immer wieder Menschen gefährlich nahe kam, gab der Freistaat Sachsen den Wolf vier Wochen lang zum Abschuss frei. Mehr als 20 000 Menschen unterschrieben eine online-Petition dagegen. „Pumpak“ löste das Problem durch Untertauchen.

OTS: Lausitzer Rundschau newsroom: http://www.presseportal.de/nr/47069 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_47069.rss2

Pressekontakt: Lausitzer Rundschau Telefon: 0355/481232 Fax: 0355/481275 politik@lr-online.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.