Lea von Bidder, Co-Founder Ava, im Interview

?Frau von Bidder, Ava hat sich den „Top 100 Swiss Start-up Award“ gesichert, eine von bereits mehreren Auszeichnungen. Wie wichtig sind diese einerseits für Sie persönlich, andererseits für das Unternehmen?

Wir freuen uns natürlich riesig, dass unsere Arbeit in dieser Weise anerkannt wird. Bei Ava hat sich im letzten Jahr viel getan. Wir haben die ersten Resultate unserer Studie publiziert, wir haben in den USA sowie in Europa gelaunched und inzwischen werden etwa 15 Ava-Nutzerinnen schwanger pro Tag. Ich bin sehr stolz auf unsere Arbeit und vor allem auf das Team, welches diese Arbeit erst möglich machte.

Sie haben mit Ihrem Team ein Sensorarmband entwickelt, dass über Nacht getragen wird, Daten sammelt und und so die fruchtbaren Tage der Frauen erkennt. Wie kam es zur Entwicklung des Trackers?

Meine Mitgründer, Pascal König, Peter Stein, Philipp Tholen und ich haben uns etwa vor drei Jahren gesagt, dass herkömmliche Methoden zum Tracken des Zyklus nicht nur altmodisch, sondern auch ungenau und sehr unpraktisch sind. Seinen Zyklus zu verstehen und die Chancen auf ein Baby zu erhöhen sollte nicht komplex und schwierig, sondern einfach und spannend sein. Wir haben alle unsere eigenen Erfahrungen mit den existierenden Möglichkeiten gemacht und waren dadurch sehr motiviert, an etwas Besserem zu arbeiten. Mit unserem Hintergrund in Medtech, Sensortechnologie und Big Data hatten wir auch den richtigen Background, das zu tun.

„Wir ermitteln 5.3 fruchtbare Tage einer Frau mit 89% Genauigkeit.“
Lea von Bidder, Co-Founder Ava

Welche Parameter misst das Ava-Armband und wie erfolgt die anschliessende Berechnung der fruchtbaren Tage?

Ava misst neun verschiedene, physiologische Parameter, welche es uns erlauben die hormonellen Veränderungen durch den Zyklus einer Frau nachverfolgen zu können. Die Parameter, welche gemessen werden: Herzfrequenzvariabilität, Pulsrate, Durchblutung etc. erlauben uns das fruchtbare Fenster einer Frau sehr genau, und vor allem bereits am …

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