Merkel für Braunkohle-Ausstieg – Aber mit Abbau-Regionen sprechen

BERLIN (dpa-AFX) – Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel
hat sich für einen Ausstieg aus der Braunkohle-Förderung in
Deutschland ausgesprochen. In ihrem Regierungsprogramm habe die CDU
festgelegt, mit den betroffenen Regionen zu sprechen und
Alternativen für Beschäftigungen herauszuarbeiten. „Und dann kann
man auch den Ausstieg ins Auge fassen“, sagte Merkel am Sonntag in
Berlin im ARD-Sommerinterview. Ein Zieldatum nannte sie nicht.

Erstes Etappenziel sei es weiter, die Kohlendioxid-Emissionen bis
2020 um 40 Prozent zu reduzieren. „Da haben wir in der Tat alle
Hände voll zu tun“, sagte Merkel. Dazu müssten weitere Maßnahmen
ergriffen werden. Bis zum Jahr 2050 schließlich sei es das Ziel, den
CO2-Ausstoß um 80 bis 95 Prozent zu senken. Bis zum Ende des
Jahrhunderts werde dann angestrebt, weitestgehend ohne Emissionen
auszukommen./sl/DP/he

AXC0052 2017-07-16/19:42

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