Merkel ist im Merkel-Modus: Angela Merkel kann, was eine gute Wahlkämpferin können muss: Sie kann zuspitzen, …

Angela Merkel kann, was eine gute Wahlkämpferin können muss: Sie kann zuspitzen, aufdrehen und begeistern. Jetzt, wo die Wahl näherrückt, tut sie aber das Gegenteil. Sie langweilt ihr Publikum absichtlich. Eine Analyse.

Im Sommerinterview der ARD hat es Bundeskanzlerin Angela Merkel vermieden, sich bei den Hamburger Bürgern für die Geschehnisse rund um den G20-Gipfel zu entschuldigen. Es seien Dinge passiert, „die überhaupt nicht akzeptabel sind“, sagte Merkel. Sie drücke sich nicht vor diesem Thema. Einen Satz wie den des Regierenden Bürgermeisters Olaf Scholz, der um Entschuldigung bat, sprach sie aber trotz einer direkten Frage danach nicht aus.

Über den Vorwurf ihres Außenministers Sigmar Gabriel, der Gipfel habe der „Selbstinszenierung“ Merkels gedient und sei politisch „ein totaler Fehlschlag“ gewesen, habe sie sich nicht geärgert, sondern nur „gewundert“ sagte sie. Immerhin sei Gabriel selbst dabei gewesen und habe bei der Vorbereitung geholfen.

In dem Interview gab es noch einige weitere Fragen, die Merkel in versöhnlichem Ton beantwortete. Beim Thema Digitalisierung äußerte sie, sie wolle das selbe wie ihr Herausforderer, SPD-Chef Martin Schulz. Und auch dessen Forderung, eine Mindestsumme für Investitionen festzulegen, wies sie nicht zurück.

Wegen …

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