Merkel will EU-Bankenaufsicht nach Frankfurt holen: Weil Großbritannien aus der EU austritt, muss die …

Weil Großbritannien aus der EU austritt, muss die Bankenaufsichtsbehörde London verlassen. Als neuer Standort sei Frankfurt „sehr prädestiniert“, meint die Kanzlerin. Sie pocht auf eine Regulierung von Schattenbanken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, nach dem Brexit die EU-Aufsichtsbehörde für Banken nach Frankfurt zu holen. Deutschland fühle sich dafür „sehr prädestiniert“, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin und verwies auf das Vorbild der deutschen Aufsicht Bafin in Frankfurt am Main.

Weil Großbritannien aus der EU austritt, muss die Bankenaufsichtsbehörde (EBA) London verlassen. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, die EBA nach Frankfurt am Main zu verlegen und dort mit der europäischen Versicherungsaufsicht zu verschmelzen.

Auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken stellte Merkel erneut klar, dass der EU-Austritt Londons seinen Preis haben werde. Es gebe Grundfreiheiten in der EU wie den freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. „Es kann nicht sein, dass ich mich zu einer der Grundfreiheiten nicht mehr bekenne, aber ansonsten nichts merke.“

Merkel pochte erneut auf eine Regulierung von Schattenbanken. Dies sei absolut notwendig, aber „sehr viel schwieriger, sehr viel weniger fassbar“. Es gebe immer wieder Ausweichmanöver. „Die staatliche Regulierung ist auf eine gute Kooperation …

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