Mittelbayerische Zeitung: Bis in alle Ewigkeit / Kommentar zu Facebook

Regensburg (ots) – Wer für den eigenen Todesfall alles Notwendige geordnet haben will, muss längst auch sein digitales Ableben mitbedenken. Schon jetzt stehen Tausende Facebook-Accounts als bebilderte Kondolenz- und Erinnerungsbücher im Netz, zeigen Verstorbene für alle Zeit fröhlich lachend im Bierzelt und in Badehose. Das kann für manchen Hinterbliebenen tröstlich sein, andere finden es eher befremdlich. Ganz egal, wie das Berliner Gericht heute urteilen wird: Wer in den Sozialen Medien unterwegs ist, sollte sich zu jeder Zeit fragen, was er im Netz hinterlassen möchte. Ausnahmslos jeder Facebook-User, ob Jugendlicher oder Senior, tut gut daran, einem Vertrauten seine Zugangsdaten zu verraten und dafür zu sorgen, dass von ihm dereinst nicht mehr und nicht weniger in Erinnerung bleibt, als ihm zu Lebzeiten lieb ist.

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