Nächster Schlag für Italiens Banken: Die gescheiterte Kapitalerhöhung der Banca Carige wirft ein schlechtes …

Die gescheiterte Kapitalerhöhung der Banca Carige wirft ein schlechtes Licht auf den Zustand der italienischen Banken. Die Probleme Branche seien noch lange nicht gelöst, warnt die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel.

Die schlechten Nachrichten für italienische Banken reißen nicht ab. Am Freitag nahm die italienische Börsenaufsicht Consob Aktien der Regionalbank Banca Carige temporär aus dem Handel. Sie reagierte damit auf die gescheiterte Kapitalerhöhung der Banca Carige, auf die das Kreditinstitut dringend angewiesen wäre.

Die neuntgrößte Bank Italiens hatte kein Bankenkonsortium gefunden, das ihr den Erfolg einer Kapitalerhöhung von 560 Millionen Euro garantieren wollte. Diese Summe ist aber für die Sanierung des Instituts, das im dritten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht war, notwendig. Die Aussetzung des Handels erfolge „in Anbetracht der Unsicherheit um die Kapitalerhöhung und möglicher laufender Initiativen von der Bank und den Aufsichtsbehörden“, erklärte die Börsenaufsicht Consob am Freitag in Rom.

Die Bank hatte Anfang Oktober davor gewarnt, dass ihm die Abwicklung droht, falls sich der Kapitalplan nicht umsetzen lässt. Banca Carige braucht dringend Geld: Die EZB verlangt von dem Institut eine dickere Kapitaldecke, damit es die faulen Kredite in seiner Bilanz reduzieren kann. Die …

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