Nur ein Kritiker steht auf: Die Deutsche Telekom singt Lobeshymnen auf sich selbst. Auch die großen …

Die Deutsche Telekom singt Lobeshymnen auf sich selbst. Auch die großen Aktionärsvereinigungen halten sich mit Kritik zurück. Nur Netzaktivist Thomas Lohninger möchte sich diesem Kuschelkurs nicht anschließen.

Auf dem ersten Blick läuft die Hauptversammlung der Deutschen Telekom wie im vergangenen Jahr. Knapp 2000 Aktionäre sind die Kölner LanxessArena gekommen, um mit Telekom-Chef Tim Höttges das Erreichen der wichtigsten Geschäftsziele zu feiern. Bei allen wichtigen Kennziffern – Börsenwert, Umsatz und operativem Gewinn – weist die Telekom ein dickes Plus aus. Und deshalb halten sich auch die großen Aktionärsvereinigungen mit Kritik zurück. Alles super, könnte man meinen. Doch ganz so toll ist es dann doch nicht.

Ein Redner schließt sich diesen Lobeshymnen nicht an. Der Mann heißt Thomas Lohninger, ist Netzaktivist in Wien und einer der Kämpfer für digitale Rechte in Europa. Zum ersten Mal ist der Executive Director der Nicht-Regierungsorganisation epicenter.works zur Hauptversammlung der Telekom gekommen. Und das hat einen einfachen Grund: Lohninger will ein Plädoyer für die Netzneutralität im mobilen Internet abgeben. Denn die ist seiner Meinung nach akut gefährdet.

Anfang des Monats hat die Telekom einen neuen Mobilfunktarif mit dem Namen StreamOn eingeführt. Der Vorteil: Wer diesen Tarif wählt, kann unbegrenzt Musik hören und Videos schauen, verspricht die Telekom. Der Nachteil: Der Hör- und Videogenuss ohne Limit gilt nur für speziell ausgewählte Partner wie Apple Music, Amazon Music, ARD, ZDF oder Netflix. …

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