Öl-Allianz ist sich einig: Förderlimit wird verlängert

Wien – Die Allianz aus Opec- und Nicht-Opec-Staaten hält an ihrer Strategie einer knapperen Produktion fest, um den Ölpreis zu stabilisieren. Die Fachminister der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) beschlossen am Donnerstag in Wien, die seit Januar geltende Produktionskürzung um neun Monate bis zum März 2018 zu verlängern. Auch Nicht-Opec-Mitglieder wie Russland beteiligen sich an diesem Schritt, durch den insgesamt 1,8 Millionen Barrel (159 Liter je Fass) täglich weniger Rohöl gefördert werden sollen.

„Neun Monate sind das Optimum“, begründete Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih die Verlängerung der Frist. Unter diesen Bedingungen sollten die Lagerbestände an Öl wieder auf den Fünf-Jahres-Schnitt sinken. Die Kürzung entspricht rund zwei Prozent der täglichen Weltproduktion und in etwa dem Überangebot.

Ölpreise sinken nach Entscheidung
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