Ölpreise fallen deutlich trotz Verlängerung der Produktionskürzungen um neun Monate

Frankfurt – Die Ölpreise reagierten auf die gestrige OPEC-Entscheidung mit einem Abschlag von fast 5%, so die Analysten der Commerzbank.Der Preisrückgang habe sich in der Nacht zunächst fortgesetzt. Brent sei zwischenzeitlich unter 51 USD je Barrrel gefallen, WTI auf 48,2 USD je Barrel. Mittlerweile scheinen sich die Preise zu stabilisieren, so die Analysten der Commerzbank. Die OPEC habe die vor sechs Monaten beschlossenen Produktionskürzungen bestätigt und um weitere neun Monate bis Ende des 1. Quartals 2018 verlängert. Die an den Kürzungen beteiligten Nicht-OPEC-Länder, darunter insbesondere Russland, würden sich dem anschließen. Dass die Ölpreise dennoch stark unter Druck geraten seien, dürfte an der gesteigerten Erwartungshaltung im Vorfeld der Sitzung gelegen haben. Die Latte der Erwartungen habe letztlich so hoch gelegen, dass eine bloße Verlängerung des Status Quo um neun Monate für Enttäuschung gesorgt habe. Genau davor hätten die Analysten der Commerzbank zu Beginn der Woche auch gewarnt.Den vollständigen Artikel lesen …

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