POLITIK: ‚Frankfurter Rundschau‘ zu Anschlag in Manchester

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die „Frankfurter Rundschau“ zu Anschlag in
Manchester:

„Auch dieses Mal wird dem betroffenen Schweigen die Debatte über
die richtigen Antworten auf den Terror folgen. Und es wäre falsch,
dies als Geringschätzung des Leidens zu deuten. Ausgerechnet Donald
Trump hat Terroristen als „bösartige Verlierer“ bezeichnet und
ausdrücklich nicht mehr als „Monster“. Aus dem Munde eines
Politikers, der zu Hause wie global noch viele Verlierer produzieren
wird, klingt das zynisch. Aber man könnte Trumps Worte auch
produktiv wenden: Wenn es gesellschaftliche „Verlierer“ sind, die
Taten wie die von Manchester verüben, dann haben Gesellschaften die
verdammte Pflicht, weniger Verlierer zu produzieren. Wer das als
Sozialromantik abtut, hat eines immer noch nicht verstanden: Mehr
Chancen, mehr Bildung, mehr Anerkennung für alle – auch das gehört
zum Kampf gegen den Terror.“/zz/DP/she

AXC0005 2017-05-24/05:35

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