Preisdruck in Deutschland gibt im Mai spürbar nach

FRANKFURT (Dow Jones)–Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Mai deutlich nachgelassen. In Sachsen sanken die Verbraucherpreise wie schon im April um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Landesamt berichtete. Zugleich ging die Jahresteuerung auf 1,6 Prozent zurück, nachdem sie im Vormonat 2,1 Prozent betragen hatte. Im Laufe des Vormittags weisen noch fünf weitere Bundesländer die Preisdaten aus.

Der Rückgang der Inflation beruht nicht zuletzt darauf, dass im Mai der Ostereffekt verschwunden ist. Im Jahr 2016 war Ostern auf den März gefallen, 2017 aber auf den April. Folglich stiegen bestimmte Dienstleistungspreise – vor allem jene von Pauschalreisen – im Jahresabstand nur schwach. Bei den Daten für den April kehrte sich dieser Ostereffekt aber wieder um und trieb die Jahresteuerung nach oben. Im Mai ist dieser Ostereffekt nun endgültig weggefallen.

Für Gesamtdeutschland (Bekanntgabe um 14.00 Uhr) sagen Volkswirte einen Rückgang der Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent voraus. Die jährliche Inflationsrate soll ihrer Prognose zufolge auf 1,6 Prozent sinken.

=== veröffentlicht: Mai April Sachsen -0,1% gg Vm -0,1% gg Vm +1,6% gg Vj +2,1% gg Vj noch nicht veröffentlicht: Bayern xx,x% gg Vm -0,1% gg Vm xx,x% gg Vj +1,9% gg Vj Brandenburg xx,x% gg Vm -0,1% gg Vm xx,x% gg Vj +1,8% gg Vj Hessen xx,x% gg Vm 0,0% gg Vm xx,x% gg Vj +2,1% gg Vj Baden-Württemberg xx,x% gg Vm 0,0% gg Vm xx,x% gg Vj +2,0% gg Vj Nordrhein-Westfalen xx,x% gg Vm +0,1% gg Vm xx,x% gg Vj +2,1% gg Vj --------------------------------------------------------- Deutschland -0,1% gg Vm* 0,0% gg Vm (14.00 Uhr) +1,6% gg Vj* +2,0% gg Vj * = Prognose === 

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May 30, 2017 03:00 ET (07:00 GMT)

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