Pressestimme: ‚Münchner Merkur‘ zu Manchester

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Der „Münchner Merkur“ zu Manchester:

„Natürlich wird nun auch in England eine Debatte darüber
beginnen, wo die Behörden im Vorfeld des Attentats versagt haben.
Sie wird auch den Wahlkampf vor der Parlamentswahl am 8. Juni
beeinflussen, selbst wenn sich Premierministerin Theresa May und ihr
Herausforderer Jeremy Corbyn erst einmal eine Pause verordneten. Nur
wo ansetzen? Bis zum Attentat von Westminster im März gehörte
Großbritannien, das durch die IRA über eine lange Terror-Geschichte
verfügt, zu den Vorbildern für Sicherheitsexperten: eine breit
angelegte Videoüberwachung, modernste Technik für die Polizei und
ein umfassender Austausch an Geheimdienstinformationen mit
Australien, Kanada, Neuseeland und den USA. Dieses Netz hat viele
Anschläge verhindert. Aber es scheint löchriger zu werden./zz/DP/she

AXC0004 2017-05-24/05:35

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