Raiffeisen bringt polnische Tochter an die Börse: Die Österreichische Raiffeisenbank International verkauft …

Die Österreichische Raiffeisenbank International verkauft 15 Prozent ihrer Tochter Bank Polska. Das verlangt die Finanzaufsicht in Warschau bis Ende Juni. Für das Wiener Institut dürfte sich das Geschäft nicht auszahlen.

Die österreichische Raiffeisenbank International (RBI) gibt dem Druck der polnischen Bankenaufsicht nach. Am Dienstag gab das Wiener Finanzinstitut den Teil-Börsengang der Bank Polska S.A., der polnischen Tochterbank der RBI, bekannt. 15 Prozent der Bank soll über die Warschauer Börse verkauft werden. Die restlichen 85 Prozent bleiben im Eigentum von RBI.

Der Schritt ist von der österreichischen Raiffeisen-Gruppe alles andere als gewollt. Angesichts der Roten Zahlen der Bank Polska, die noch immer über eine große Zahl an verlustreichen Schweizer-Franken-Kredite verfügt, hält sich das Interesse der Investoren in Grenzen. Das Volumen der Fremdwährungskredite der Polska S.A. beträgt nach Angaben der RBI immer noch rund 2,8 Milliarden Euro. Insider gehen davon aus, dass Raiffeisen auch aus diesem Grund mit dem Teil-Börsengang der Bank Polska ein schlechtes Geschäft machen wird.

Eigentlich wollten die Österreicher den Teil-Börsengang aufgrund der miserablen Nachfrage in Osteuropa unbedingt verschieben. Doch die unnachgiebige …

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