Rheinische Post: Kommentar: Notfallversorgung besser verzahnen

Düsseldorf (ots) – Bei der Notfallversorgung müssen im Dienste der Patienten die getrennten Strukturen von Kliniken und Praxis-Ärzten endlich beendet werden. Die zentrale Rufnummer der Praxis-Ärzte ist eine hilfreiche Einrichtung für die Orientierung der Patienten. Der Weisheit letzter Schluss ist sie aber noch nicht. Vielmehr müssen Kliniken und Praxis-Ärzte für die Zeiten außerhalb der offiziellen Sprechstunden enger zusammenrücken. Da die Mehrheit der Versicherten im Zweifelsfall ein Krankenhaus ansteuert, liegt es nahe, gemeinsame Notfallzentren an den Kliniken anzusiedeln. Und nur so ist es möglich, dass schwere Fälle von der Praxis-Ambulanz reibungslos in die umfassende Versorgung einer Klinik wechseln. Es kann eigentlich nicht so schwer sein, Kompetenzen und Honorarvergabe pragmatisch aufzuteilen. Zumutbar ist die Pflicht zur Kooperation jedenfalls für Praxis-Ärzte und Kliniken. Wenn dieser Schritt gelingt, kann auch die nächste von den Ärzten geforderte Stufe umgesetzt werden: Wer am Wochenende oder nachts ärztliche Hilfe benötigt, wendet sich dann nur noch an eine Notrufnummer, unter der es kompetente Beratung und im Notfall schnelle Entscheidungen gibt.

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