Staatsanwaltschaft: Messer-Angreifer hatte psychische und soziale Probleme

Der Messer-Angreifer von Altena könnte laut Staatsanwaltschaft aus persönlichen Gründen auf den Bürgermeister losgegangen sei. Zudem war er alkoholisiert.

Die Ermittler gehen im Fall der Messer-Attacke gegen den Bürgermeister von Altena von einer spontanen Tat aus, da der angetrunkene Täter erst im Imbiss bemerkt habe, dass der andere Kunde der Bürgermeister war. Hinweise, dass der Angreifer Verbindungen in die organisierte rechte Szene gehabt habe, seien bislang nicht gefunden worden, sagte Oberstaatsanwalt Gerhard Pauli am Dienstag in Hagen laut dpa. Gegen den 56-jährigen Täter wurde am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Der arbeitslose Maurer hatte Hollstein am Montagabend in einem Döner-Grill in Altena angegriffen und leicht am Hals verletzt. Der Bürgermeister war am Montagabend nach einer Sitzung im Rathaus in dem Imbiss eingekehrt. Den Ermittlern zufolge hatte der 56-jährige Beschuldigte dort ein politisches Gespräch zwischen dem Imbissbesitzer und Hollstein mitgehört. Plötzlich habe er Hollstein angesprochen und gefragt, ob er der Bürgermeister sei. Dann habe …

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