Strobl begrüßt Rucksackverbote auf Großveranstaltungen

Der CDU-Bundesvize Thomas Strobl begrüßt Rucksackverbote auf Großveranstaltungen. „Ich halte es für sehr vernünftig, dass die Veranstalter von ‚Rock am Ring‘ entschieden haben, dass keine Taschen und Rucksäcke mitgeführt werden dürfen – auch wenn es traurig ist, dass solche Maßnahmen überhaupt notwendig sind“, sagte der Innenminister Baden-Württembergs der „Heilbronner Stimme“ (Dienstagsausgabe).

„So ein Verbot kann ein Mehr an Sicherheit bieten – gerade da, wo es einen kontrollierten Zugang zu einer Großveranstaltung gibt und wo ein solches Verbot konsequent kontrolliert wird.“ Nach dem Anschlag in Manchester mit 22 Toten hatten die Veranstalter des Festivals „Rock am Ring“ reagiert und die Regeln für die Besucher verschärft. Alle Festivalbesucher wurden zu ihrer eigenen Sicherheit aufgefordert, auf das Mitbringen von Taschen, Rucksäcken und Behältnissen aller Art zu verzichten. Strobl fügte hinzu: „Leider wird uns immer wieder drastisch deutlich, wie wichtig es ist, dass für jede Großveranstaltung zwischen allen Akteuren – also etwa der jeweiligen Stadt, dem Veranstalter und der Polizei – ein Sicherheitskonzept erarbeitet und umgesetzt wird. Zur bittertraurigen Wahrheit gehört aber: 100 Prozent Sicherheit kann es in unserer freien Gesellschaft nie geben.“

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