Stuttgarter Zeitung: zu Glyphosat

Stuttgart (ots) – Angesichts der unklaren Faktenlage zu den gesundheitlichen Risiken von Glyphosat und möglichen negativen Wirkungen auf das Ökosystem – Stichwort Insektensterben – wäre eine kürzere Frist besser gewesen. Denn in der EU gilt nach wie vor das Vorsorgeprinzip, nach dem begründete Zweifel an der Unbedenklichkeit eines Verfahrens oder eines Stoffs genügen, um deren Anwendung zu verbieten. Immerhin haben die Bauern nun Planungssicherheit. Und die Industrie sollte wissen, dass sie die Entwicklung unbedenklicherer Wirkstoffe vorantreiben muss. Auch die mechanische Unkrautbekämpfung bietet noch viel Potenzial – nicht zuletzt durch die neuen Digitaltechnologien, die unerwünschte Pflanzen immer besser aufspüren können.

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